Der Pott bleibt nach einem tollen Handballtag in Grimmen. Die Mädels der WJD zeigen zum Ende der Saison nochmals einen richtig starken Auftritt beim neugeschaffenen HVMV-Pokal in der D-Jugend. Nach dem man sich in der Vorrunde souverän durchsetzen konnte, war man am Sonntag Ausrichter der Endrunde. Nach der obligatorischen Einlaufzeremonie, trafen unsere Mädels gleich im ersten Spiel auf die starke Zweitvertretung vom Rostocker HC.  Dort konnte man gleich ein Ausrufezeichen setzen und gewann klar mit 12:7. Im zweiten Duell ging es gegen den Vizemeister des Bezirkes Ost, den HV Altentreptow. Diese überraschenten gleich mit einem Sieg gegen die höherklassigen Mädels aus Stralsund und damit war man gewarnt. Doch unsere Damen ließen sich davon nicht beeindrucken und gewannen locker mit 14:5. Im Spiel drei wartete dann Grün Weiß Schwerin II auf unser Team. Die Mädels aus Schwerin taten sich im ganzen Turnier enorm schwer und konnten nur einen Sieg erringen. Das war schon eine kleine Überraschung, zumal sie uns alles abverlangt haben und nur knapp mit 16:13 das Nachsehen hatten.

So wie die anderen Spiele am Sonntag liefen, denn die anderen Teams nahmen sich ständig gegenseitig die Punkte weg, war klar, dass die Partie unserer Mädels gegen die SG Vorpommern schon ein kleines Finale ist. Der Meister aus dem Bezirk Ost spielte bis dahin ein starkes Turnier und hatte ebenfalls die Möglichkeit auf den HVMV-Pokal. Doch im direkten Duell zeigten unsere Kleinen ihre wahre Klasse. Ließen den Damen von der Insel Usedom keine Chance und setzten sich mit 16:6 durch. Somit stand bereits vor dem letzten Spiel fest, dass der HVMV-Pokal in Grimmen bleiben wird.

Das letzte Duell, gegen den Ligakonkurrenten aus Stralsund, hatte für beide Mannschaften keine Bedeutung mehr und dennoch merkten man beiden Teams an, dass niemand verlieren will. In einer spannenden Partie, setzte sich dann doch der SHV mit 16:18 durch und sorgte für den einzigen kleinen Makel am Sonntag bei den HSV-Mädels. (In der Nu-Liga falsches Ergebnis). Trotz der Niederlage war die Freude nach der Siegerehrung groß. Nicht nur der Pokalsieg ging an den HSV, sondern mit Nele Schultz stellte man sogar noch die beste Spielerin der Endrunde.

Damit ist die Saison für die WJD auch beendet. Ein kleiner Teil wird nun in die WJC gehen und das Abenteuer Regionalliga Ostsee-Spree angehen, aber der Großteil wird noch ein Jahr WJD in der Oberliga spielen und gleichzeitig in der WJC aushelfen.