Foto Anke Hanusik

Langes Wochenende für unsere HSV-Teams, in denen sechzehn Partien auf dem Programm standen. Da war natürlich in einigen Partien eine Menge Feuer drin und einige Spiele sind sicherlich nicht so gelaufen, wie man es sich wünscht. Die MJB begeistert weiter und konnte den neunten Sieg in Serie einfahren, unsere Frauen sicherten sich zwei wichtige Punkte gegen Warnemünde II und unsere WJB musste sich deutlich im ersten Spiel der Pokalrunde in Hamburg geschlagen geben. Insgesamt konnten wir sechs Siege bejubeln, wir trennten uns zweimla Unentschieden und leider gab es auch acht teilweise deutliche Niederlagen zu verkraften. Aber wir haben für euch natürlich alle Spiele kurz zusammengefasst.

MJD II – HC Empor Rostock II 52:19

Unsere Jungs sind zurzeit sehr gut drauf. Sieg in Neubrandenburg, Unentschieden gegen Empor Rostock I und nun ein sehr deutlicher Erfolg über Empor Rostock II. Von Beginn an waren sie hellwach, ließen nie Zweifel am deutlichen Erfolg aufkommen und vor allem hielten sie über fünfzig Minuten das Tempo hoch.

MJC I – JSG Neubrandenburg-Altentreptow I 27:27

Große Freude im Grimmener Lager, nachdem die Schlusssirene ertönte. Zwar konnte man keinen Sieg bejubeln, doch das Unentschieden gegen den Tabellenführer Neubrandenburg fühlte sich so an. Die ersten zwanzig Minuten gehörten dabei den Gästen aus der Vier-Tore-Stadt, die früh die Führung übernahmen und diese zwischenzeitlich auf 8:11 ausbauten. Doch kurz vor der Pause drehten unsere Jungs nicht nur auf, sondern konnten den Rückstand zur Pause egalisieren und selbst mit 14:13 in Führung gehen. Nach der Pause eine sehr starke Phase unserer Truppe, die ihren Vorsprung bis auf 19:16 ausbauen konnte. Doch dann kam ein kleiner Knick in das Spiel und die Gäste nutzten dies, um selbst wieder mit 21:22 in Front zu gehen und diese bis drei Minuten vor Schluss auf 25:27 auszubauen. Und die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Erst trifft Cristiano Sila zum 26:27, dann verwirft Neubrandenburg einen Siebenmeter und einen Angriff später einen weiteren freien Wurf, ehe Jim Krüger mit einem verwandelten Siebenmeter den verdienten Ausgleich erzielte.

MJB II – ESV Schwerin 31:32

Es kann doch nicht wahr sein. Die Jungs können einem schon richtig leidtun. Wieder wird ein großer Kampf nicht belohnt und die Truppe muss sich erneut knapp geschlagen geben. Der Start in die Partie lief schleppend (0:4 und 4:10). Erst danach kamen unsere Jungs besser in die Partie und konnten den Rückstand nach und nach verkürzen und waren zur Pause auf 13:14 ran. Gleich nach der Pause gelang sogar der 14:14-Ausgleich. Doch dann ein Spiegelbild der ersten Hälfte. ESV Schwerin konnte sich wieder lösen (15:20 und 18:23). Unsere Jungs kamen wieder zurück und waren beim 21:23 wieder dran, doch die Gäste schafften es erneut, davonzuziehen (25:30) und schienen wie der sichere Sieger auszusehen. Aber nicht mit unseren Jungs. Die kämpften wie die Löwen und schafften tatsächlich zweieinhalb Minuten vor dem Ende den 31:31-Ausgleich. Im Gegenzug traf der ESV wiederum zur 31:32-Führung und es waren noch zwei Minuten auf der Uhr. Leider passierte dort nichts mehr, so dass unsere Jungs leider wieder mit leeren Händen dastehen.

MJB I – Lichtenrader SV 35:20

Die Jungs der MJB sind als Aufsteiger in der Regionalliga nicht aufzuhalten und begeistern gerade das Publikum von Spiel zu Spiel. Nach der unfreiwilligen Spielpause am vergangenen Wochenende waren die Jungs richtig heiß und wollten den neunten Sieg in Serie feiern. Und das gelang sehr eindrucksvoll. Nach einer kurzen Abtastphase, als die Gäste mit 4:5 führten, legten die Grimmener Jungs einen Zahn zu und trafen sieben Mal in Folge, um sich eine komfortable 11:5-Führung zu erspielen. Und davon erholten sich die Gäste nicht mehr. Unsere Jungs hatten alles im Griff und spielten ihre Sache stark aus. Zur Pause lag man bereits deutlich mit 19:9 in Front. Auch danach ließ man nicht locker, auch wenn sicherlich nicht mehr alles so klappte, wie die Jungs das wollten Doch der Vorsprung konnte weiter ausgebaut und ein deutlicher Erfolg eingefahren werden. Nun geht es kommende Woche nach Neubrandenburg und dort muss man erst einmal bestehen. Doch die Jungs sind heiß und wollen weiter auf ihrer Erfolgswelle reiten.

WJB II – HSV Peenetal Loitz 23:36

Im Spitzenspiel der Bezirksoberliga müssen sich unsere Mädels der WJB II dem starken Tabellenführer aus Loitz deutlich geschlagen geben. Dabei muss man weiterhin anmerken, dass unsere Mädels als reiner C-Jugendjahrgang in dieser Liga spielen und damit bis zu drei Jahre jünger sind. Dies merkte man in der Partie an, obwohl unsere Mädels eine starke erste Hälfte spielten und dabei auf die eine oder andere wichtige Spielerin verzichten mussten Dennoch war man am Ende chancenlos. Beide Teams hatten sich ja für die Meisterrunde qualifiziert und am Samstag ging es nur noch darum, wer wie viele Punkte mitnimmt. Unsere Mädels starten somit mit 0:4 Punkten, während die Damen aus Loitz mit 4:0 Punkten eine gute Ausgangsposition besitzen. 

MJE II – JSG Neubrandenburg-Altentreptow II 28:19

Es bleibt spannend in der Meisterrunde um den dritten Rang in der Liga. Platz eins und zwei sind an Neubrandenburg I und Grimmen I vergeben, dahinter haben drei Teams die Möglichkeit auf die Medaille. Und im ersten direkten Spiel zeigten unsere Jungs eine bärenstarke Leistung und drückten von Beginn an auf das Tempo und standen sehr stabil in der Deckung. Bereits zur Pause führte man mit 14:8. Zwar gab es nach der Pause eine kurze Phase, als die Gäste auf 16:13 verkürzten, doch davon erholte man sich schnell, baute den Vorsprung wieder auf 21:13 aus und fuhr einen ungefährdeten 28:19-Erfolg ein.

WJE – Stavenhagener SV 11:29

Im Heimspiel gegen den Stavenhagener SV musste sich unsere weibliche E-Jugend deutlich mit 11:29 geschlagen geben. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass wir nur schwer ins Spiel fanden. Die Gäste nutzten dies konsequent aus und setzten sich früh ab. Zur Halbzeit stand es 3:13 für Stavenhagen. Trotz des deutlichen Rückstands zeigte die Mannschaft vor allem in der Abwehr eine gute Leistung. Die Mädels arbeiteten aufmerksam, halfen sich gegenseitig und versuchten, die Angriffe der Gegnerinnen so gut wie möglich zu stören. Hier waren viele gute Ansätze zu erkennen, an die in den kommenden Spielen angeknüpft werden kann. Im Angriff wurde sich dagegen zu wenig ohne Ball bewegt, sodass Anspielstationen fehlten. Zudem wurden klare Torchancen nicht genutzt, was ein engeres Ergebnis verhinderte. Hier gilt es, im Training weiter anzusetzen und den Mut zu stärken, die erarbeiteten Möglichkeiten auch erfolgreich abzuschließen. Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, liefert das Spiel wichtige Erkenntnisse für die weitere Trainingsarbeit – insbesondere darauf aufbauend, die bereits gute Abwehrarbeit weiter zu stärken und im Angriff mehr Sicherheit zu gewinnen.

WJD I – SV Grün Weiß Schwerin I 27:22

Unsere Mädels bleiben weiterhin ungeschlagen in der Liga und gewinnen auch den Rückrundenauftakt gegen die erste Vertretung aus Schwerin. Von Beginn an lag man in Führung, tat sich aber offensiv ein wenig schwer und konnte sich lange nicht vom Gegner lösen. Zur Pause mit 12:10 in Front. Nach der Pause gleich eine wichtige Phase und man ging auf 15:10 und 17:11 weg. Schwerin gab aber nicht auf und kämpfte sich noch einmal in die Partie zurück und verkürzte auf 18:16 und 20:18. Doch das war es dann auch. Unsere Mädels legten nochmals einen Zahn zu und erzwangen durch vier Tore in Folge die endgültige Entscheidung.

1. Frauen – SV Warnemünde II 33:24

�🏽‍🏽‍♀️ Deutlicher Heimsieg gegen den SVW �🏽‍🏽‍♀️

Am Sonntagnachmittag trafen wir auf die zweite Vertretung vom SV Warnemünde.  Eines war von Anfang an klar: Ein Sieg muss her, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Die Partie begann aus Grimmener Sicht sehr gut und man ging schnell mit 6:2 (9. Minute) in Führung. Die Damen aus Warnemünde kamen immer besser ins Spiel, jedoch musste man die Führung zu keiner Zeit aus der Hand geben.  Das Zusammenspiel lief deutlich besser als noch beim vorherigen Spiel. Die Angriffe wurden geduldiger ausgespielt und die Tor-Effizienz hatte sich um einiges gesteigert. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel unverändert.  Über den gesamten Spielverlauf probierten wir einige Abwehrsysteme aus, was dazu führte, dass die Warnemünder Damen die Lücke dann doch öfter fanden als im Spiel zuvor. Doch das sollte keinen Abbruch im Spiel geben. Auch im Tor glänzte Thalia Zinsmeyer wieder einmal.  Wir konnten den Abstand noch ein wenig ausbauen und am Ende zwei Punkte zu Hause behalten. 

Fazit: 

Eine deutliche Steigerung im Angriffsspiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung sorgen für einen wichtigen und deutlichen Heimsieg. Den Schwung nehmen wir mit für das Derby gegen Stralsund am Sonntagnachmittag in heimischer Halle!

HSV Waren – MJD II 11:23

Mit einem 23-zu-11-Auswärtssieg startet die MJD 2 in das neue Jahr. Die ersten Spielminuten des Spiels waren ziemlich ausgeglichen. Im weiteren Spielverlauf nutzte der HSV seine gegebenen Torchancen und konnte sich Tor um Tor absetzen. Beim Stande von 10 zu 5 wurden die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Halbzeit stand die Abwehr sicher und so konnten die Grimmener den Vorsprung weiter ausbauen.

HSV Peenetal Loitz – WJD II 25:25

Am vergangenen Samstag trat unsere WJD II auswärts bei den Mädels aus Loitz an. Im Angriff überzeugte das Team durch ein starkes Zusammenspiel aller Spielerinnen. Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, freie Mitspielerinnen wurden früh erkannt und immer wieder gut in Szene gesetzt. So konnten zahlreiche schön herausgespielte Abschlüsse erzielt und zwischenzeitlich ein Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet werden. In der Abwehr fehlte jedoch phasenweise die nötige Konzentration. Durch zu spätes Eingreifen kam Loitz zu einfachen Gegentoren und konnte den Rückstand wieder aufholen. Die knappe Entscheidung in der Schlussphase schmälert die insgesamt gute Mannschaftsleistung jedoch nicht. Endstand: 25:25

JSG NBG – Altentreptow II – MJC II 28:25

Knappe Auswärtsniederlage für unsere MJB II in Altentreptow gegen die Spielgemeinschaft Neubrandenburg-Altentreptow. Von der Papierform her sind unsere Jungs als Favorit in die Partie gegangen, doch leider musste man auf einige wichtige Akteure verzichten, so dass man im gesamten Spiel einen Rückstand hinterherlief (12:9 Pausenstand). Nach der Pause kämpfte man sich schnell auf 12:10 und 15:13 heran und war wieder im Spiel. Doch man schaffte es auch in der Folge nicht, das Spiel noch enger zu gestalten, und so konnte sich der Gastgeber knapp durchsetzen.

HSV Greif Torgelow – 2. Frauen 23:20

Niederlage beim Schlusslicht in Torgelow. Unsere Frauenreserve kann nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und zeigt große Probleme mit dem Wachsverbot. Dabei war man im gesamten Spiel gut drin und konnte im ersten Abschnitt ständig in Führung gehen. Leider verpasste man es oft, diesen Vorsprung noch ein wenig auszubauen, und so kam es, wie es kommen musste. Mit der Pausensirene traf der Gastgeber zur 11:10-Pausenführung. Zu Beginn des zweiten Abschnittes wog das Spiel hin und her. Mal führte der Gastgeber, mal lagen unsere Frauen in Front. Doch ab der vierzigsten Minute rannten unsere Frauen dann dem Rückstand hinterher. Torgelow setzte sich mehrmals auf zwei bis drei Tore ab (19:16). Mit einem 3:0-Lauf schafften unsere Mädels nochmal den Ausgleich und die Hoffnung auf einen Sieg war da, doch der Gastgeber antwortete ebenfalls mit einem 3:0-Lauf und machte nun den Sack zu.

JSG Neubrandenburg-Altentreptow I – MJE I 33:17

Spitzenspiel in der Meisterrunde der MJE. Zwei Teams, die ungeschlagen durch die Saison marschierten. Am Ende bekamen die Zuschauer leider nicht das zu sehen, was alle erhofften. Ein Duell auf Augenhöhe. Neubrandenburg war an diesem Tag die klar bessere Mannschaft und zeigte mit Einsatz, Spielfreude und Sicherheit im Passspiel unseren Jungs die Grenzen auf. Bereits im ersten Abschnitt waren wir weit entfernt, gegenzuhalten, und konnten froh sein, dass wir „nur“ mit 18:7 zurücklagen. Im zweiten Abschnitt versuchten unsere Jungs nochmal alles, doch an diesem Tag war gegen diese starke Truppe aus Neubrandenburg kein Kraut gewachsen.

SG Hamburg – Nord – WJB I 35:24

Für unsere Mädels stand das erste Spiel in der Pokalrunde beim Tabellenführer Hamburg-Nord auf dem Plan. Nicht ganz in Bestbesetzung angetreten, lieferten unsere Mädels vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Partie und konnten den Favoriten ein wenig ärgern. Nachdem die Mädels den Start komplett verschliefen (5:0), kamen sie nun mit dem ersten Treffer besser in die Partie und konnten Tor um Tor aufholen. Beim 11:9 war man wieder dran und zeigte in dieser Phase richtig guten Handball. Leider verfiel man danach wieder in das alte Muster und musste den Gastgeber zur Pause auf 17:12 ziehen lassen. Und leider wurde es danach auch nicht besser. Wie schon in vielen Partien zuvor wollte man jetzt einfach zu schnell zu viel, traf dabei aber nicht mehr das Tor und machte im Angriff zu viele Fehler. Hamburg baute den Vorsprung schnell auf 21:12 und wenig später sogar auf 26:14 aus. Die Begegnung war damit natürlich frühzeitig entschieden und unsere Mädels hatten keine Chance mehr. Doch sie versuchten in den verbliebenen Minuten, das Ergebnis etwas zu reduzieren. Doch das Gegenteil trat ein. Der Gastgeber erhöhte bis auf 31:16, ehe es unseren Mädels zum Schluss doch noch gelang, ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Leider lief die Partie nicht wie gewünscht, doch abhaken und in zwei Wochen erwarten sie dann im Heimspiel die Mannschaft vom SV Werder Bremen.

SV Einheit Demmin – 2. Männer 29:27

Auswärts läuft es für unsere nicht wirklich rund und auch in Demmin muss man sich am Ende knapp geschlagen geben. Wie schon im Vorbericht erwähnt, steht Demmin aktuell auf dem vorletzten Rang, weil sie bisher fast nur Auswärtsspiele hatten. Zu Hause sind sie eine Macht und mussten sich nur knapp Stavenhagen geschlagen geben. Auch unsere Jungs bekamen dies nun zu spüren. Bereits im ersten Abschnitt rannte man von Beginn an einem Rückstand hinterher und dieser pendelte sich so zwischen zwei und vier Toren ein. Dieser Rückstand hatte auch zur Halbzeit beim 15:11 bestanden Aber unsere Jungs blieben dran, ließen sich nie richtig abschütteln und verunsichern. Demmin lag zwar weiterhin ständig in Führung, doch beim 25:25-Ausgleich, sieben Minuten vor Schluss, begann auch der Gastgeber, Nerven zu zeigen. Vier Minuten vor dem Ende stand es weiterhin 26:26 und alles war noch möglich. Doch während unsere Jungs sich leider ein paar Fehler zu viel erlaubten, setzte sich der Gastgeber mit drei Toren in Folge ab und sicherte sich den knappen Heimerfolg. Da war natürlich deutlich mehr für unsere Jungs drin. Und die Aufgaben werden nicht leichter. Zuerst geht es nach Usedom und danach reist man zum Spitzenreiter Altentreptow.