MJB setzt sich im Spitzenspiel durch.
Das war doch nochmal ein toller Spieltag unserer HSV-Teams am vergangenen Wochenende. Die meisten Teams verabschieden sich nun in ihre wohlverdiente Weihnachtspause. Einzig die WJB reist zum letzten Vorrundenspiel nach Berlin und die MJE nimmt an einem Turnier in Barth teil. Doch wir wollen nicht auf das kommende Wochenende schauen, sondern nochmals die Leistungen unserer Teams würdigen. In vierzehn Partien konnten wir sagenhafte zehn Siege feiern, gaben uns dreimal geschlagen und entführten einen Punkt bei den Füchsen aus Berlin.
WJE – Pasewalk 22:30
Im Heimspiel gegen den Pasewalker HV musste sich unsere WJE am Ende mit 22 : 30 geschlagen geben. Dabei verliefen die beiden Halbzeiten sehr unterschiedlich.
In der ersten Hälfte fanden die Mädels nur schwer ins Spiel. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fehlte zunächst die nötige Konsequenz, sodass Pasewalk früh in Führung ging und diese weiter ausbauen konnte. Die erste Halbzeit verschliefen wir leider, was sich im Pausenstand widerspiegelte.
Nach der Pause zeigte die Mannschaft jedoch ein ganz anderes Gesicht. Die Mädels spielten deutlich mutiger, bewegten sich besser ohne Ball und setzten viele der im Training gelernten Inhalte endlich im Spiel um. Auch in der Abwehr wurde aggressiver gearbeitet, wodurch wir zu mehr Ballgewinnen kamen und den Spielfluss der Gäste öfter unterbrechen konnten.
Trotz der Niederlage fällt das Fazit positiv aus: Die zweite Halbzeit war richtig stark und zeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Genau an diese Leistung gilt es, in den kommenden Trainingseinheiten anzuknüpfen.
WJB – Grün-Weiß Schwerin 26:30
Die Vorzeichen vor der Partie waren klar. Unsere Mädels werden in der Pokalrunde weiterspielen und für Schwerin stand bereits fest, dass sie in die Meisterrunde einziehen. Hinzu kommt, dass das Ergebnis keine Bedeutung für den weiteren Verlauf haben wird. Dennoch wollten beide Mannschaften nochmals ein attraktives Spiel zeigen und unsere Mädels leisteten den Mädels ordentlich Gegenwehr, auch wenn es am Ende für nichts Zählbares reichen sollte. Dazu sind und waren die Gäste einfach zu gut. Die Anfangsphase konnten unsere Mädels sehr ausgeglichen gestalten und lagen nach einer Viertelstunde knapp mit 6 : 8 in Rückstand. Dann zeigten die Schwerinerinnen, wieso sie an der Spitze der Vorrunde 2 stehen. Innerhalb von zwei Minuten bauten sie ihren Vorsprung auf 6:11 aus und erhöhten wenig später sogar auf 8:16. Zur Pause lag unser Team mit 10:16 in Rückstand. Doch davon unbeeindruckt kämpften unsere Mädels weiter für ein besseres Ergebnis und schafften es mehrmals, auf fünf Tore zu verkürzen. Mehr ließen die Gäste allerdings lange Zeit nicht zu. Eher schafften sie es, den Vorsprung nochmals auf 15:23 auszubauen. Im Gefühl des sicheren Sieges zehn Minuten vor dem Ende (20:27) schalteten die Gäste wohl schon etwas ab und unsere Damen legten nochmal zu. Nach einem 4:0-Lauf war man fünf Minuten vor dem Ende wieder dran. Sollte hier doch noch was gehen? Nein, denn die cleveren Gäste brachten ihre Führung über die Zeit und blieben in der Liga weiter ungeschlagen. Für unsere Mädels kein Beinbruch. Sie haben wieder einmal eine starke Partie abgeliefert und sich Selbstvertrauen für die kommenden Partien, vor allem aber für die Pokalrunde, die im Januar starten wird, geholt.
1. Männer – SV Warnemünde II 34:24
Drittes Spiel in der Ausweichhalle am Gymnasium und dritter Sieg für unsere Männer dort. „Jetzt sollten wir wohl schauen, dass wir alle Spiele dort bestreiten, wenn es da so gut läuft“, scherzte Trainer Pischke nach der Partie. Denn während man in der Sporthalle am Gymnasium noch keinen Punkt abgab, wartet man in der umgebauten Halle Südwest weiter auf den ersten Sieg der Saison. Allerdings dauerte es auch gegen Warnemünde eine Halbzeit lang, bis man sich endlich vom Gegner lösen konnte. Dabei begann die Partie ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Über eine starke Abwehr und viel Tempo erspielte man sich schnell eine 8:2-Führung. Doch nur wenig später der Schock. Maarten Lübke kassierte eine unnötige rote Karte und den fälligen Siebenmeter hauten die Gäste zum 8:3 rein. „Der Verlust von Maarten tat schon weh, da er ja ein wichtiger Baustein in der Deckung und im Angriff ist. Zum Glück sind wir aber in der Breite gut besetzt und konnten den Ausfall kompensieren“, so Pischke. Doch nach dem Ausfall taten sich unsere Jungs dann etwas schwerer. Gefühlt war man die spielbestimmende Mannschaft, doch die Gäste blieben irgendwie immer wieder dran und konnten den Rückstand allmählich verkürzen. Fünf Minuten vor der Pause stand es plötzlich 14:12. Zur Pause lag man 17:15 in Front. „Wir haben in der Kabine einiges angesprochen und wollten nun endlich den Bock umstoßen und Warnemünde nicht mehr ins Spiel kommen lassen“, so Pischke. Und das haben seine Jungs hervorragend umgesetzt. Nach dem 20:18 legte sein Team einen 5:0-Lauf hin und baute die Führung wieder auf 25:18 aus. Nun lief vieles so einfach. Die Deckung stand weiterhin sehr stark und den Rest dahinter erledigten die Keeper. Der Vorsprung wuchs immer weiter an und betrug zehn Minuten vor dem Ende zehn Tore (30 : 20). Davon konnte sich auch Warnemünde nicht mehr erholen. Endlich der erste Sieg nach fünf Spielen ohne zwei Punkte für unsere Jungs. Die Erleichterung war deutlich zu spüren. Nun gilt es, die Pause zu nutzen, um bestens vorbereitet in die nächsten Partien zu gehen. Los geht es gleich bei der Überraschungsmannschaft aus Schwaan.
MJE I – Stavenhagener SV 41:15
Perfekter Start für unsere MJE in die Meisterrunde. Gegen die Gäste aus Stavenhagen setzten sich die Jungs souverän durch, dabei muss man aber festhalten, dass die Gäste ausschließlich mit dem jüngeren Jahrgang angetreten waren.
MJB II – TSG Wismar 24:28
Wieder war man dicht dran und wieder ist man knapp an den zwei Punkten vorbeigerutscht. Unsere Jungs liefern den körperlich und deutlich älteren Gästen aus Wismar einen ordentlichen Fight. Lange Zeit konnte man keinen Altersunterschied feststellen und zehn Minuten vor dem Ende lag man beim 21 : 21 aussichtsreich in Position. Doch nach einer Auszeit der Gäste legten sie mit einem 0:5-Lauf den Grundstein und davon konnten sich unsere Jungs leider nicht mehr erholen.
MJB I – SG OSF Berlin 34:26
Die MJB I bleibt das Maß der Dinge und die Jungs setzen sich auch im Spitzenspiel souverän durch. Es war bereits der achte Sieg in Folge.
Im letzten Spiel des Jahres traf die MJB auf die SG OSF Berlin – die bisher einzige Mannschaft, gegen die man im Hinspiel eine Niederlage kassierte. Somit hatten die Jungs noch eine Rechnung offen, die sie gerne begleichen wollten.
Die Hausaufgaben für die Woche waren klar und wurden erledigt, sodass die Jungs mit einem furiosen Start loslegten (5:0). Die Abwehr hat wieder einmal sehr gut funktioniert, trotz häufiger Unterzahlsituationen (8 Zeitstrafen im gesamten Spiel). Der Gegner versuchte, die Spieler durch mehrere Abwehrvarianten unter Druck zu setzen, doch die Jungs ließen sich davon nicht beeindrucken und marschierten Tor um Tor durch die gegnerische Abwehr und so stand es zur Halbzeit 19 : 12.
In der zweiten Halbzeit konnte man die Führung weiter ausbauen und führte sogar mit 11 Toren (32 : 21). In den letzten 10 Minuten konnte das Trainerteam einiges ausprobieren und OSF konnte lediglich nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende stand ein verdientes 34:28 auf der Anzeigetafel. Mannschaft und Trainerteam bedanken sich bei den Zuschauern für die volle Südwest-Sporthalle und die tolle und lautstarke Unterstützung!
2. Frauen – Wolgaster HV 33:27
Revanche gelungen. Unsere Frauenreserve rollt gerade das Feld von hinten auf und rutscht durch den zweiten Sieg in Folge auf den zweiten Platz. Vor zwei Wochen noch Letzter, ist man plötzlich Zweiter und erster Verfolger des Tabellenführers aus Greifswald. Es dauerte knapp eine Viertelstunde, in der es auf beiden Seiten Tore hagelte (9:9), ehe sich unsere Mädels langsam lösen konnten und sich im Anschluss eine deutliche 18:12-Pausenführung erspielten. Der Start in den zweiten Abschnitt lief holprig an und Wolgast konnte ein wenig auf 20:15 und 23:19 verkürzen. Doch unsere Frauen blieben in dieser Phase ganz ruhig, besannen sich auf ihre Stärken und konnten den Vorsprung wieder auf 25:19 und 27:20 ausbauen. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr, sodass sich unsere Mädels souverän durchsetzen und den zweiten Sieg in Serie feiern konnten.
Stralsunder HV – WJD I 27:35
Unsere Mädels gehen ungeschlagen in die Weihnachtspause und sind auf einem guten Weg, in die Endrunde um die Landesmeisterschaft einzuziehen. Dabei zeigten sie eindrucksvoll im kleinen Derby, dass sie sich von niemandem aufhalten lassen wollen. Schnell führte man mit 2 : 5 und baute diesen Vorsprung in der Folge auf 4 : 11 und zur Pause auf 14 : 23 aus. Während man in der ersten Halbzeit noch 23 Treffer erzielen konnte, tat man sich dahingehend im zweiten Abschnitt etwas schwerer. Stralsund nutzte dies und konnte die Partie etwas verkürzen, ohne aber am Ausgang des Spieles was zu verändern. Bis auf 25 : 31 konnte der Gastgeber verkürzen, doch es kam nie Unruhe auf und am Ende setzte man sich souverän und dominant gegen den SHV durch.
Wolgaster HV – MJC II 19:38
Keine Probleme hatten die Jungs der MJC II am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Wolgast. Die Jungs waren von der ersten Minute an hellwach und erspielten sich schnell eine klare Führung (0:3, 1:7). Bereits zur Pause lag man deutlich mit 8:18 in Front. Und auch danach ließen unsere Jungs nicht nach und bauten ihren Vorsprung von Minute zu Minute weiter aus. Ein souveräner Auswärtssieg, mit dem man weiter im Kampf um die Medaille ein Wörtchen mitreden kann.
HSV Waren – MJE II 13:34
Auch für die MJE II ging das Abenteuer als jüngerer Jahrgang in der Meisterrunde los. Die Jungs waren in Waren gefordert und haben diese Aufgabe perfekt gelöst. Von Beginn an war man die deutlich bessere Truppe und ließ dem Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Zur Pause führte man bereits 8 : 20. Und die Jungs ließen nicht nach. Steigerten sich im zweiten Abschnitt in der Deckung und ließen nur noch vier Treffer zu und konnten so einen klaren 34:13-Auswärtssieg feiern.
SV Einheit Demmin – WJD II 7:24
Da ist er doch endlich, der erste Auswärtssieg für unsere Mädels der WJD II. Nach drei Pleiten in der Fremde und drei Siegen zu Hause gewann man mehr als souverän bei der Einheit aus Demmin. Bereits zur Pause war die Partie beim 1 : 10 entschieden. Bis dahin tat man sich offensiv noch etwas schwer, dies änderte sich allerdings im zweiten Abschnitt. Dort legte man nochmals einen Zahn zu und feierte einen klaren Erfolg.
Wolgaster HV – WJB II 16:18
Ganz wichtiger Auswärtssieg für unsere Mädels der WJB II beim direkten Duell um den Einzug in die Endrunde um die Landesmeisterschaft. Durch diesen Erfolg sichert man sich bereits einen Spieltag vor dem Ende auf Grund des gewonnenen direkten Vergleiches den Einzug unter die besten sechs in MV und dies als jüngerer Jahrgang. Aber es war ein hartes Stück Arbeit bis dahin. Nach einem schwachen Start und einem 3:0-Rückstand kamen unsere Mädels besser in die Partie und gingen beim 4:4 erstmalig selbst in Führung. Diesen Vorsprung konnte man weiter ausbauen (5:9) und lag zur Pause weiterhin mit 9:12 vorn. Doch Wolgast gab natürlich nicht auf. Unsere Mädels mussten ordentlich Gegenwehr leisten. Selbst der Anschlusstreffer zum 11:12 brachte unsere Damen nicht aus dem Konzept, und sie konnten die Führung wieder auf 12:17 ausbauen. Doch dann tat man sich in den letzten zehn Minuten wieder schwer. Ließ beste Chancen liegen, darunter auch zwei Siebenmeter. Zum Glück konnte Wolgast das nicht nutzen und ihnen gelang bis zum Schluss nur noch etwas Ergebniskosmetik.
Füchse Berlin – WJC I 26:26
Einen Tag nach dem tollen Erfolg und dem Einzug in die Endrunde um die Landesmeisterschaft als WJB II ging es für die Mädels zum schweren Auswärtsspiel nach Berlin. Im Hinspiel war man gegen die Füchse noch chancenlos, aber im Rückspiel zeigten unsere Damen ihre ganze Klasse. Auch der Start gegen die Füchse verlief sehr holprig und man sah sich schnell einem 3:0- und 7:3-Rückstand gegenüber. Doch die Mädels wollten sich nicht so einfach geschlagen geben, blieben ruhig und schafften fünf Minuten vor der Halbzeit den 10:10-Ausgleich. Doch eine doppelte Unterzahl brachte die Berlinerinnen wieder in das Spiel, so dass der Gastgeber wieder auf 15:11 zur Pause enteilen konnte. Oft waren es diese Nackenschläge, die die Mädels nicht verkraftet haben. Doch das war dieses Mal anders. Nach dem 16:11 traf unser Team dreimal in Folge und verkürzte auf 16:11. Keine drei Minuten später gelang bereits wieder der 17:17-Ausgleich und das Spiel war wieder völlig offen. Was geht am heutigen Tag?, fragten sich die mitgereisten Eltern, als ihre Schützlinge plötzlich mit 18:19 und 19:21 führten. Es war kein Spiel für schwache Nerven. Es ging hin und her und mal führten unsere Mädels 21:22, mal wieder die Füchse beim 24:23 und dann wieder unsere Mädels beim 25:26. Leider haben es die Damen nicht geschafft, die Führung über die Zeit zu retten, und mussten zehn Sekunden vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen. Doch das war am Ende doch irgendwie egal. Einen Punkt geholt in Berlin, der enorm wichtig war.
JSG Neubrandenburg-Altentreptow – MJD I 41:42
Was für ein Spektakel am Sonntagmittag in Neubrandenburg! Unsere Jungs waren beim Tabellenzweiten gefordert, der erst ein Spiel beim Tabellenführer in Schwerin verlor, und dies ohne ihren Toptorschützen Elias Borgwardt. Und eben jener war auch am Sonntag nicht mit von der Partie und das nutzen unsere Jungs in den ersten zwanzig Minuten gnadenlos aus. Alles lief zusammen und man erspielte sich eine klare 12:20-Führung. Leider konnte man diesen Vorsprung nicht halten, so dass der Gastgeber bis zur Pause auf 19 : 23 verkürzte. Im zweiten Abschnitt konnte man in den ersten fünf Minuten den Vorsprung noch verwalten (26:29), ehe der Gastgeber auf ein Tor herankam. Jetzt begann das große Zittern bei den Eltern. Doch unsere Jungs schafften es immer wieder, sich zu lösen und wieder zwei bis drei Tore zwischen sich und den Gegner zu bringen, bis die letzten fünf Minuten anbrachen und der 38:38-Ausgleich kam. Doch auch danach hielten die Jungs zusammen, gingen immer wieder in Führung und ließen sich diese nicht mehr nehmen. Beim 41 : 42 hatte der Gastgeber den letzten Angriff, doch dieser Wurf wurde gehalten und der überraschende Auswärtssieg beim Zweiten war perfekt.