Es war ordentlich was los war am Wochenende bei den Teams des HSV Grimmen. Dabei gab es nicht nur positive Ergebnisse. Unsere Männer kassierten die vierte Niederlage in Folge, unsere Frauen verpassen vorzeitig den dritten Rang, die WJD kassierte ihre erste Saisonniederlage und die WJC unterliegt beim Meister Berliner TSC und muss wohl nun erneut eine Qualifikation spielen, um nächstes Jahr
in der Regionalliga spielen zu können. Doch es gab auch tolle Erfolge zu feiern. Die Jungs der MJB zittern sich zum Sieg beim Schlusslicht Oranienburg und unsere MJE II sichert sich vorzeitig den Bronzerang in der Meisterrunde hinter dem eigenen ersten Team. Insgesamt gab es am Wochenende sechzehn Partien mit HSV-Beteiligung. Dabei gab es sieben Siege zu feiern, aber leider musste man sich auch neunmal geschlagen geben. Wir schauen gewohnt auf die Partien vom Wochenende.
WJB II – SG Wismar Neukloster 13:31
Nichts zu holen gab es für unsere Mädels der WJB II. Extrem ersatzgeschwächt hatte man den Gästen von der ersten Minute an nichts entgegenzusetzen und lag früh mit 1:11 zurück. Bis zur Pause gelangen zwar noch vier weitere Treffer, allerdings lag man dort schon aussichtslos mit 5:17 zurück. Und auch danach hatten die Gäste kein Erbarmen und schraubten ihren Vorsprung immer weiter nach oben. Damit kassierte man die zweite Niederlage in Folge und bleibt Letzter in der Endrunde um die Landesmeisterschaft.
WJD II – HV Altentreptow 20:18
Erneut eine starke Heimleistung unserer Mädels gegen einen weiteren Medaillenkandidaten aus Altentreptow. In der ersten Hälfte schaffte es kein Team, sich irgendwie abzusetzen. Es war eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen, in der die Gäste spielerisch besser wirkten, doch unsere Mädels fanden immer wieder die Lücken. Zur Pause stand es 11:11. Den besseren Start in den zweiten Abschnitt hatten dann unsere Damen, die sich auf 13:11 absetzen konnten. Fünf Minuten vor dem Ende bauten sie die Führung auf 17:14 aus. Doch die Gäste blieben weiterhin dran und trafen immer wieder aus dem Rückraum. Doch dichter als auf zwei Treffer ließ man die Gäste nicht mehr ran, so dass man einen knappen Sieg einfahren konnte und damit weiterhin ungeschlagen vor heimischem Publikum bleibt.
WJB I – JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld 35:32
Wer bei der Erwärmung einen Blick auf die Gästeseite wagte, der dachte sich, dass diese Partie für unsere Mädels ein Selbstläufer wird. Die Spielgemeinschaft war mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern angereist. Doch gerade das ist immer gefährlich. Die Gäste hatten nichts zu verlieren und so traten sie in der ersten Halbzeit auch auf. Früh führten sie mit 0:2 und hielten ohne Wechselspieler das Tempo enorm hoch. Wie auch in den anderen Partien wurde es sehr intensiv, doch davon ließen sich die Gäste nicht blenden. Sie spielten weiterhin ihren Stiefel herunter und dass auch gut und blieben weiterhin in Führung (4:6, 6:9). Unsere Mädels spielten es ebenfalls nicht schlecht, allerdings gab es zwei große Probleme. Die technischen Fehler waren zu viel und die Wurfquote ebenfalls nicht gut. Zu oft scheiterte man frei vor dem Tor der Gäste, die dies natürlich nutzten und ihre Führung weiter ausbauten. Sogar so weit, dass sie zur Halbzeit deutlich und nicht unverdient mit 12:18 führten. Sechs Tore waren schon ein Brett. Die Frage war nun: Kämpfen sich unsere Mädels dort hinaus und können die Gäste das kräftemäßig durchhalten? Zunächst sah es schnell danach aus, dass unsere Damen eine ordentliche Kabinenansprache bekamen. Nach sieben gespielten Minuten im zweiten Abschnitt hatte man den Rückstand auf drei Tore halbiert (17:20). Doch die Gäste zogen wieder auf 18:23 davon. Dann die zweite Aufholjagd unserer Mädels, die nach 42 Minuten den Anschluss zum 23:24 herstellen konnten. Erneut hatten die Gäste aber eine Antwort parat und erhöhten wiederum auf 23:27. Langsam rannte die Zeit davon, doch die dritte Aufholjagd brachte nun die Wende. Mit einem 9:0-Lauf drehte man die Partie endlich, da sich die Gäste mit Zeitstrafen und roten Karten dezimierten. Plötzlich führte man im letzten Bundesligaheimspiel der Saison mit 32:27. Das war nun die Entscheidung, auch wenn die Gäste noch einmal alles nach vorne warfen. Damit beendet man das letzte Spiel noch einmal mit einem Heimsieg und reist nächste Woche zum letzten Spiel nach Bremen. Dort geht es tatsächlich um nichts mehr. Da Frankfurt dem Tabellenführer einen Punkt abnahm, werden unsere Mädels die Pokalrunde auf dem vierten Rang abschließen. Dennoch ein tolles Ergebnis und natürlich Erlebnis.
1. Männer – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 23:30
Nun gab es für unsere Männer auch die erste Niederlage in der Sporthalle am Gymnasium. Bis dato war man in dieser Saison in dieser Halle noch ungeschlagen. Doch leider hatte man in dieser Partie keine Chance und kassiert nun die vierte Niederlage am Stück. Dabei kam man eigentlich gut rein in die Partie. Vor allem offensiv fand man immer wieder die Lücken in der starken Defensive der Gäste (7:5) oder traf über die erste und zweite Welle. Doch Mitte der ersten Hälfte wurden die Gäste immer stärker. Im Angriff spielte sie ihre Sachen immer wieder geduldig aus und waren vor allem über die Außenposition erfolgreich. Neubrandenburg drehte die Partie und lag zur Pause mit 13:16 in Front. In den ersten Minuten nach der Pause konnte man den Rückstand mehrmals auf zwei Tore reduzieren (14:16, 16:18), ehe die Gäste das erste Mal deutlicher davonzogen (16:21). Eine Viertelstunde vor Spielende hätte die Partie nochmals kippen können. Die Gäste fanden sich mehrmals in Folge in Unterzahl. Arik Tober vernagelte sieben Minuten lang sein Tor, doch seine Vorderleute konnten einfach kein Kapital daraus schlagen. Zwar verkürzte man auf 20:23, doch da war deutlich mehr drin. Statt die Partie wieder spannend zu machen, zogen die Gäste nun endgültig davon (20:27) und fuhren einen ungefährdeten Auswärtssieg ein.
„Aktuell geht uns das Ganze nicht so leicht von der Hand. Uns fehlen die einfachen Tore aus dem Rückraum um die vergangenen Spiele erfreulicher zu gestalten. So auch gegen Neubrandenburg. Daran gilt es jetzt weiter zu arbeiten. Im ersten Durchgang haben wir noch durch die erste oder zweite Welle einfache Tore erzielen können. Mit zunehmender Spielzeit gelang uns das immer weniger. Zumal müssen wir zwingend unsere Abschlussquote wieder verbessern, sodass wir uns selber im Wege stehen, um am Ende ein besseres Ergebnis einzufahren.
Wir werden die Pause jetzt nutzen um gemeinsam die letzten Wochen weiter aufzuarbeiten, sodass wir gut vorbereitet die Schlussphase der Saison einläuten werden“, so Trainer Pischke
MJF – Neubrandenburg 9:13
MJF – Stralsunder HV 19:5
Eigentlich wollte man mit zwei Siegen den zweiten Platz endgültig sichern, doch die Voraussetzungen waren nicht optimal. Zahlreiche Absagen führten dazu, dass man ohne Wechsler die Reise antrat. Im ersten Spiel war man dennoch auf Augenhöhe mit dem Gastgeber. Leider ließ man zu viele freie Chancen liegen, so dass man sich verdient geschlagen geben musste. In der zweiten Partie machten es die Jungs deutlich besser. In der Deckung erkämpften sie sich viele Bälle, sodass man über schnelle Angriffe zu vielen einfachen Toren kam.
HSV Waren – MJE I 13:35
Einen souveränen Auswärtssieg feierten unsere Jungs der MJE I beim Gastspiel in Waren. Zwar tat man sich in der Anfangsphase schon noch etwas schwer mit dem Gastgeber, dennoch konnte man sich nach und nach absetzen und führte bereits zur Halbzeit deutlich mit 5:18. Auch danach ließ man den Gastgeber nie richtig ins Spiel kommen und konnte seinen Vorsprung immer weiter ausbauen und einen klaren Sieg einfahren. Damit steht zwei Spieltage vor Saisonende fest, dass man den Silberrang erreichen wird.
Rostocker HC – WJD I 36:32
Nun hat es die Mädels der WJD doch noch in der Vorrunde erwischt. Die Kleinen kassierten ihre erste Saisonniederlage beim starken Rostocker HC. Im Hinspiel setzte man sich noch mit zwölf Toren durch, doch dieses Mal zeigten die Gastgeber, dass mit ihnen immer zu rechnen ist. Unsere Mädels rannten in der gesamten ersten Hälfte immer einen Rückstand hinterher, außer kurz vor der Pause, als sie mal das erste Mal mit 16:17 in Front gehen konnten. Zur Pause ein leistungsgerechtes 17:17. Nach der Pause waren dann unsere Mädels an der Reihe und konnten beim 21:23 sogar mal mit zwei Treffern in Führung gehen, doch nach fünf Treffern in Folge der Rostockerinnen lag man plötzlich mit 26:23 zurück. Und fortan rannte man wieder einem Rückstand hinterher. Mehrmals war man auf einen Treffer herangekommen, doch mehr sollte dieses Mal nicht gelingen. Vielleicht auch nochmal gut, bevor die Endrunde ansteht, dass man keinen Gegner unterschätzen sollte.
JSG Neubrandenburg – Altentreptow – MJC I 31:28
Vorweg erst einmal Glückwunsch aus Grimmen nach Neubrandenburg. Mit diesem Sieg über unsere MJC sichert sich der Gastgeber die Landesmeisterschaft in dieser Altersklasse, da sie gegen uns den direkten Vergleich gewonnen haben. Unsere Jungs haben sich viel vorgenommen und wollten den Tabellenführer wenigstens einmal in dieser Saison besiegen. Das gelang leider nicht. Dabei lag man in der Anfangsviertelstunde mehrmals in Front, doch dann drehte der Gastgeber die Partie (13:9), weil unsere Jungs zu viele Fehler im Aufbau machten und reihenweise Chancen liegen ließen. Dennoch kämpfte man sich kurz vor der Halbzeit wieder auf 14:13 heran. Kurz nach der Halbzeit dann wieder der Ausgleich zum 14:14 und fortan entwickelte sich eine extrem spannende Partie, in der Neubrandenburg sich zwar mehrmals auf zwei Tore absetzen konnte, doch unsere Jungs immer wieder den Anschluss herstellen sollten. Bis die letzten fünf Minuten anbrachen und der Gastgeber aus einem 26:25 ein 28:25 machte. Diesen Rückstand konnte man nicht mehr aufholen, so dass man sich erneut geschlagen geben musste. Damit wird man die Saison auf dem zweiten Rang beenden.
Stralsunder HV II – MJC II 32:41
Hausaufgaben erledigt und nun hat man es im April tatsächlich doch wieder in eigener Hand, den Bronzerang zu erreichen. Wer hätte das gedacht. Dabei musste man lange hart arbeiten, bis der deutliche Sieg unter Dach und Fach war. In einer ausgeglichenen und vor allem torreichen Partie legten unsere Jungs immer wieder vor und konnten sich nach zwölf Minuten das erste Mal auf 10:13 absetzen. Stralsund blieb aber dran, führte selbst kurz vor der Halbzeit mit 20:19, ehe man mit einem Doppelschlag die 20:21-Halbzeitführung holen konnte. In den ersten Minuten nach der Pause hielt der Gastgeber noch dagegen, dann setzte man sich allmählich ab (21:25, 27:33) und fuhr einen klaren Auswärtssieg ein. Alles überragend war an diesem Tag Linus Wegener mit 20 Toren.
Stavenhagener SV – WJE 26:17
Im Auswärtsspiel beim Stavenhagener SV musste sich unsere weibliche E-Jugend mit 17:26 geschlagen geben. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und konnten sich früh absetzen, weil unser Team noch völlig verschlafen auf der Platte stand. Zur Halbzeit lagen wir deshalb mit 6:13 zurück.
Trotz des Rückstands zeigte das Team immer wieder gute Ansätze im Angriff. Besonders das Zusammenspiel funktionierte phasenweise gut, sodass sich die Mädels mehrere Torchancen erarbeiten konnten. Allerdings fehlte in den entscheidenden Momenten die nötige Konzentration im Abschluss, wodurch einige klare Möglichkeiten ungenutzt blieben. Auch die körperlich robuste Spielweise des Gegners stellte unsere Mannschaft vor Herausforderungen. Dennoch hielten die Mädels dagegen und gaben über die gesamte Spielzeit nicht auf. Darauf sind wir natürlich sehr stolz.
Insgesamt zeigte die Mannschaft trotz der Niederlage eine engagierte Leistung. Auf den guten Ansätzen im Zusammenspiel lässt sich aufbauen.
JSG Neubrandenburg – Altentreptow – MJE II 20:21
Vor der Partie war klar: Unsere Jungs haben sich einen Matchball für den Bronzerang erspielt und wollten den sofort nutzen. Und sie starteten stark in die Partie und lagen schnell mit 0:5 in Front. Nach einer Auszeit kam der Gastgeber aber besser in die Partie und konnte mehrmals den Anschluss (4:5) herstellen. Es blieb eine spannende Partie. Halbzeitstand 7:8. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Unsere Jungs können sich mehrmals auf zwei Toren absetzen (12:14 und 14:16), doch dieses Mal schaffte der Gastgeber beim 16:16 den Ausgleich. Eine Auszeit auf unserer Seite beruhigte die Partie und unsere Jungs blieben cool. Immer wieder konnte man zwei Tore zwischen sich und den Gastgeber bringen und den knappen Sieg über die Zeit retten. Damit ist jetzt schon klar, dass unsere MJE I Zweiter und unsere MJE II Dritter in der Liga werden und das als rein jüngerer Jahrgang. Starke Leistung vom gesamten Team.
Mecklenburger Stiere Schwerin I – MJD I 39:36
Den Favoriten am Rande der Niederlage. So kann man es kurz beschreiben. Im Hinspiel noch mit zehn Toren deutlich verloren, zeigten unsere Jungs in der Landeshauptstadt eine richtig starke Leistung. Leider konnten sie das Spiel nicht bis zum Ende durchziehen. Die erste Hälfte gehörte klar dem Gastgeber. Doch selbst vom 11:6-Rückstand ließ man sich nicht umwerfen und kämpfte sich zur Pause auf 22:19 heran. Im zweiten Abschnitt wurde es sogar noch besser. Der Rückstand wurde nach der Pause gedreht und man ging selbst mit 27:31 in Führung. Doch im Gefühl, dass hier was gehen kann, machte man ein paar Fehler zu viel, kamen unglückliche Pfiffe dazu und man lag nach einem 6:0-Lauf gegen sich wieder mit 33:31 in Rückstand. Davon erholte man sich nicht mehr und der Gastgeber konnte sich knapp durchsetzen.
Berliner TSC – WJC I 38:9
Im Vorfeld war klar, in Berlin war was zu holen, das wäre eine riesige Überraschung. Erneut ging man ersatzgeschwächt in die Partie und war von Beginn an auf verlorenem Posten. 7:0 führte der Meister, ehe unsere Mädels den ersten Treffer erzielten. Zur Pause lag man bereits aussichtslos mit 19:4 in Rückstand. Man stemmte sich nun, damit das Ergebnis nicht so hoch wird, doch am Ende musste man sich mit 38:9 geschlagen geben. Man wusste vorher, dass man den sechsten Rang, der vermutlich den Klassenerhalt bedeuten würde, nur halten kann, wenn man Schützenhilfe erhält. Leider gewann Neubrandenburg zu Hause gegen die Füchse aus Berlin, so dass man Stand jetzt in eine erneute Qualifikation muss, wenn man nächstes Jahr wieder Regionalliga spielen möchte.
Oranienburger HC – MJB I 19:20
Im letzten Spiel der Saison hatte man nochmals ordentlich Mühe mit dem Schlusslicht der Liga. Und dabei muss sich die Partie doch wie ein Heimspiel angefühlt haben, bei den zahlreichen Eltern und Freunden, die den zweistündigen Weg auf sich genommen haben. Doch irgendwie kam man in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel. Zwar ging man mit 0:1 in Führung, doch fortan übernahm der Gastgeber das Spiel und baute seinen Vorsprung mehrmals auf drei Tore (8:5) und einmal sogar auf vier Tore aus (9:5). Vor allem im Angriff haperte es in dieser Partie, so dass man mit einem 10:7-Rückstand in die Pause ging. Nach der Ansprache in der Kabine kam eine andere Truppe raus. Beim 10:9 war der Anschluss schnell wiederhergestellt. Nach zehn gespielten Minuten im zweiten Abschnitt lag man wieder mit 13:14 in Front und baute diesen bis auf 14:17 und 15:18 aus. Doch der Gastgeber gab sich nicht geschlagen. Verkürzte wieder auf 17:18 und schaffte zwei Minuten vor dem Ende den 19:19-Ausgleich. Nun begann das Zittern. Hillenberg traf zur erneuten Führung und noch hatte der Gastgeber eine Minute. Doch mit aller Kraft verteidigte man den letzten Angriff und rettete den knappen Sieg über die Zeit. Damit beendet man die Saison als souveräner Zweiter, mit nur drei Niederlagen, und kann wirklich stolz auf sich sein.
SV Pädagogik Rostock – 1. Frauen 23:22
Das Auswärtsspiel gegen den SV Pädagogik Rostock stand unter keinen guten Voraussetzungen. Eine rutschige Halle und das Haftmittelverbot machten es uns von Beginn an schwer – dennoch war klar: Wir müssen damit arbeiten. Unser Ziel war deutlich formuliert: die Bronzemedaille sichern. Doch der Start verlief alles andere als geplant. Die Nervosität war uns deutlich anzumerken, wir fanden überhaupt nicht ins Spiel. So konnten sich die Rostocker bis zur 12. Minute auf 6:1 absetzen. Mit viel Kampfgeist arbeiteten wir uns zurück ins Spiel und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 11:10 verkürzen.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem echten Krimi. Immer wieder kämpften wir uns heran und erzielten den Ausgleich, doch DER SV Pädagogik Rostock blieb hartnäckig und ließ sich nicht abschütteln. In der 48. Minute gelang es uns schließlich erstmals, mit 19:20 in Führung zu gehen. Doch kurz vor Schluss kam erneut der Ausgleich. Durch Unkonzentriertheiten und fehlendes Zeitmanagement mussten wir uns am Ende leider geschlagen geben. Trotz der Niederlage bleibt der dritte Platz und damit die Bronzemedaille in unserem Besitz. Insgesamt war das Spiel geprägt von einem schwachen Angriff und zu ungenauen Torabschlüssen. Dennoch gilt ein großer Dank unseren Fans, die uns auswärts lautstark unterstützt haben.