Foto Anke Hanusik
Für unsere Männer läuft es weiterhin nicht gut in der Saison und dennoch hat man weiterhin die Chance wenigstens den fünften Platz zu erreichen. In Stralsund musste man sich im fünften Spiel in Folge geschlagen geben. Unsere zweite Frauenmannschaft gewinnt beide Topspiele an diesem Wochenende und steht dicht vor der Meisterschaft in der Bezirksoberliga Ost. Unsere E-Jugendteams waren zur Vorrunde der Bestenermittlungen unterwegs und dort konnte sich die MJE I souverän durchsetzen und sich für die Endrunde qualifizieren. Es gab aber noch einige weitere Partien und auf diese wollen wir gemeinsam nochmal zurückblicken.
MJC I – HC Empor Rostock II 42:47
Für unsere Jungs stand das letzte Spiel der laufenden Saison auf den Plan und dort traf man auf das noch sieglose Schlusslicht aus Rostock. Allerdings waren die Gäste nicht zu vergleichen mit den anderen Duellen, denn dieses Mal kamen sie mit dem Kader der Regionalliga angereist. Unsere Jungs zeigten dennoch eine starke Leistung, waren bis kurz vor Spielende immer auf Augenhöhe. Leider musste man sich letztendlich, auf Grund der schwachen Abwehrarbeit, geschlagen geben.
MJD I – HSG Neubrandenburg – Altentreptow 24:47
Im Hinspiel konnte man noch für eine große Überraschung sorgen, doch dieses Mal hatte man gegen die Gäste der Jugendspielgemeinschaft absolut keine Chance. In den ersten Minuten konnte man die Partie noch ausgeglichen gestalten, doch dann setzen sich die Gäste Tor um Tor ab (5:12) und zogen bis zur Pause auf 9:22 davon. Damit war natürlich schon früh die Partie entscheiden. Unsere Jungs kämpften dennoch unermüdlich weiter, doch dieses Mal war gegen die starken Gäste kein Kraut gewachsen. Für unsere Jungs war es im letzten Spiel der Saison sicherlich keine schöne Erfahrung, doch sie werden gestärkt daraus gehen. Den Gästen wünschen wir für die Endrunde kommende Woche viel Erfolg.
WJD I – Stralsunder HV 37:31
Im letzten Saisonspiel vor der Endrunde um die Landesmeisterschaft können unsere Mädels nochmals Selbstvertrauen tanken und fahren mit einem guten Gefühl nach Rostock. Doch die Mädels hatten in dieser Partie gegen die Freunde aus Stralsund mehr Mühe als ihm lieb war. Man kam zwar gut in die Partie und erspielte sich schnell eine 7:3 Führung und konnte diesen Vorsprung bis Mitte der ersten Halbzeit halten (13:8), doch dann kam ein kleiner Bruch in das Spiel. Stralsund verkürzte Tor um Tor und war zur Pause wieder auf 15:14 dran. Nach der Pause schafften die Gäste sogar die 15:16 Führung und hielten diese bis zum 18:19, doch dann drehten unsere Mädels wieder die Partie. Bis zum 28:27, acht Minuten vor dem Ende, blieb es eine spannende Begegnung, ehe unsere Mädels nochmals einen Gang höher schalteten und sich auf 31:27 absetzen konnten. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr, so dass man einen am Ende sicherlich etwas zu hohen Sieg einfahren konnte. Eigentlich wäre man damit Landesmeister, doch vor zwei Jahren wurde beschlossen, in dieser Liga eine Endrunde einzuführen und somit müssen unsere Mädels am Sonntag nach Rostock reisen. Dort trifft man im Halbfinale auf Grün Weiß Schwerin.
2. Frauen – HC Vorp.-Greifswald 34:23
Wolgaster HV – 2. Frauen 28:30
Genau so hatte man sich das Wochenende gegen die beiden Spitzenteams vorgestellt. Vier Punkte eingefahren und sich an die Tabellenspitze gesetzt und nun alles in der eigenen Hand mit einem Sieg in Demmin die Meisterschaft perfekt zu machen. Am Samstag ließ man dabei den Gästen aus Greifswald, die zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer waren, nicht den Hauch einer Chance. Von Beginn an stand man in Defensive sehr stark und konnte sich frühzeitig auf 8:3 und 14:5 absetzen. Zur Pause lag man mit 16:8 in Front. Und auf diesen Vorsprung ruhte man sich nicht aus, hielt das Tempo weiter hoch und baute die Führung zwischenzeitlich auf 26:12 aus. Am Ende feierte man einen souveränen Erfolg. Der wäre aber nichts Wert gewesen, wenn man in Wolgast nicht nachgelegt hätte. Und auch dort präsentierte man sich von der ersten Minute an hellwach und lag auch dort schnell mit 3:7 in Front und konnte diesen Vorsprung bis auf 8:15 ausbauen. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kam der Gastgeber besser in die Partie und verkürzte zur Pause auf 14:19. Nach der Pause legte Wolgast gleich zwei Treffer zum 16:19 nach, doch unsere Frauen blieben ruhig und setzten sich wieder auf 19:26 ab. Alles schien auf einen sicheren Sieg hinauszulaufen, doch plötzlich war Wolgast beim 25:28 wieder dran und noch waren acht Minuten zu spielen. Doch auch in dieser Phase blieben unsere Frauen cool und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
2. Männer – Hagenower SV 24:27
Das hatte man sich eigentlich komplett anders vorgestellt. Gegen den Sechsten der Weststaffel aus Hagenow, wollte man sich eine gute Ausgangsalge für das Rückspiel in einer Woche erspielen. Doch unsere Jungs erwischten am Samstagabend einen gebrauchten Tag, vor allem im Angriff. Von Beginn an lagen die Gäste in Front und verteidigten ihre Führung bis zum Ende. Nicht einmal gelang der Ausgleich durch unsere Jungs. Bis zum 7:8 hatte man noch Hoffnung im Grimmener Lager, doch die Gäste spielten es geduldig und hatten an diesem Tag sehr gute Torhüter. Immer wieder scheiterte man an diese oder dem Tor. Hagenow setzte sich auf 9:14 ab und behauptete diesen Vorsprung zur Pause (10:14). In der zweiten Halbzeit schraubten die Gäste den Vorsprung auf 16:22 hoch, weil man weiterhin sehr kläglich mit den Chancen umging. In den letzten zehn Minuten ging es dann nur noch darum, das Ergebnis etwas zu verkürzen um nicht mit einer zu großen Hypothek nach Hagenow zu fahren. Am Ende sind es drei Tore und alles ist noch drin, auch wenn es nur um den elften und zwölften Platz geht.
Bestenermittlung MJE I in Altentreptow
Für unsere Jungs der MJE I ging es in der Vorrunde der Bestenermittlung nach Altentreptow. Dort hatte man vier Partien zu absolvieren und musste mindestens Zweiter werden um die Endrunde zu erreichen. So war es wie immer, man tat sich im ersten Spiel gegen die SG Vorpommern extrem schwer mit der Spielweise, gewann dennoch souverän mit 15:9. Gegen die zweite Mannschaft aus Plau hatte man keine Probleme und gewann deutlich und so kam es bereits im dritten Spiel zum ersten Endspiel. Der Gastgeber Neubrandenburg-Altentreptow II war bis auf die Auftaktniederlage in allen Partien siegreich. Doch unsere Jungs zeigten nun ihre beste Leistung und ließen dem Gastgeber beim 20:6 keine Chance. Nun ging es noch gegen den HC Empor Rostock. Da aber beide Teams schon für die Endrunde qualifiziert waren, ging es nur noch um das Prestige. Bis kurz vor dem Ende lag man noch 9:8 in Front, doch am Ende fehlten die Körner und Empor setzte sich noch mit 10:13 durch.
Bestenermittlung WJE in Rostock
Für unsere Mädels ging es zur Vorrunde nach Rostock und dort traf man auf zahlreiche starke Konkurrenz. Im Vorfeld war klar, dass das Erreichen der Endrunde eine riesen Überraschung mit viele jüngeren Spielern gewesen wäre. Leider verlor man alle Duelle gegen Stralsund, dem Rostocker HC, der TSG Wismar und der Eintracht aus Rostock, dennoch präsentierte man sich in vielen Duellen sehr gut. Darauf lässt sich aufbauen, dass man in der nächsten Saison wieder eine ordentliche Rolle mitspielen kann.
Stralsunder HV II – 1. Männer 31:25
Fünfte Niederlage in Folge für unsere Jungs in der Oberliga. Eigentlich sollte der Weg in die andere Richtung gehen und man wollte die oberen Ränge angreifen, jetzt muss man in den letzten drei Partien aufpassen, dass man nicht noch auf den achten Rang abrutscht. Dabei begann die Partie eigentlich ganz gut. Man stand sicher in der Defensive und konnte einfache Treffer über die erste und zweite Welle erzielen (1:3). Doch dann ließ man wieder zu viele Bälle liegen. „Wir wollten es wieder zu kompliziert im Positionsangriff lösen, hatten kaum Ideen und wenn wir dann mal durch waren, scheiterten wir am Keeper. Das zieht sich wie so ein rotes Tuch durch die letzten Spiele“ so Pischke. Stralsund nutzte die Verunsicherung und zog auf 6:3 und später sogar auf 10:5 davon. Unsere Jungs erholten sich dann allmählich und konnte die Partie beim 10:8 wieder verkürzen. Zur Pause lag man dann mit 17:14 zurück und alles war noch möglich. „Allerdings verschlafen wir den Start in den zweiten Abschnitt komplett. Wir scheitern immer wieder am gegnerischen Torwart und liegen plötzlich mit 23:16 zurück. Das hatten wir uns anders vorgenommen. Davon haben wir uns nicht mehr erholt. Wir konnten dann den Rest der zweiten Halbzeit ausgeglichen gestalten, aber das Spiel nie wirklich spannend gestalten. Diese Derbyniederlage tut natürlich doppelt weh. Einerseits wollten wir hier den Bock umstoßen, zum anderen haben wir mit Danny Keil einen wichtigen Spieler verloren. Nun müssen wir schauen, dass wir in den letzten Spielen nochmals die Kurve kriegen. Noch ist Platz fünf möglich, doch dazu müssen wir die letzten drei Spiele wohl alle gewinnen“ so Pischke.
TSG Wismar – MJB II 36:25
Nichts zu holen gab es für unsere MJB II am Samstag beim Tabellenzweiten in Wismar. Früh lag man mit 4:0 und 8:2 in Rückstand und hatte in dieser Phase kaum was Entgegenzusetzen. Doch beim 13:9 war man wieder etwas auf Augenhöhe, doch der Gastgeber antwortet mit einem Lauf zum 16:9 und lag auch zur Pause deutlich mit 19:12 vorn. Im zweiten Abschnitt konnte man lange Zeit die Partie ausgeglichen gestalten und den Gastgeber nicht weiter davonziehen lassen, doch irgendwann schwanden die Kräfte nach dem man das zweite Spiel an diesem Tag bestreiten musste.
Bestenermittlung MJE II in Parchim
Für unsere jüngere E-Jugendmannschaft ging es am Samstag auf lange Reise Richtung Parchim. Dort wollte man diese Vorrunde nutzen um weiter Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln. Und die Jungs machten es Richtung gut. Im ersten Spiel war man leider noch zu zögerlich, sonst wäre bei der 11:7 Niederlage gegen Empor Rostock II mehr möglich gewesen. Auch das zweite Duell gegen Matzlow konnte man lange offen gestalten 8:10 und verlor erst in den letzten Minuten deutlich (8:14). Dann endlich der ersehnte erste Sieg. Durch eine starke Manndeckung gewann man gegen die Stiere Schwerin II mit 7:5 und setzte mit dem Sieg über den Gastgeber Parchim (11:4) noch einen drauf. Im letzten Duell ging es gegen den ungeschlagenen Favoriten aus Neubrandenburg und auch dort nochmals eine starke Leistung trotz der 17:8 Niederlage. Am Ende Platz vier.