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Es wurde auch Zeit. Die Männer können nach zuletzt sechs sieglosen Spielen wieder zwei Punkte einfahren und haben weiterhin Platz fünf im Visier. Unsere zweite Frauenmannschaft lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und holt sich den Titel in der Bezirksoberliga durch einen souveränen Auswärtssieg in Demmin. Auch beim Nachwuchs lief es recht ordentlich. Von fünf Heimspielen konnte man vier für sich entscheiden. Insgesamt standen zehn Partien auf dem Programm. Davon konnten unsere Teams sieben gewinnen, drei Duelle gingen an den Gegner. Wir schauen gerne nochmal gemeinsam auf das Wochenende zurück.

MJE I – JSG Neubrandenburg-Altentreptow II 37:20

Am Ende sicherlich ein deutlicher Sieg, dennoch glänzten die Jungs in dieser Partie nicht wirklich. Vor allem in den ersten zehn Minuten machte man viele Fehler, so dass die Gäste die Partie lange offen gestalten konnten. Zur Pause lag man dann doch noch 17:7 vorn. Diesen Vorsprung baute man zwar aus, dennoch sollte diese Partie ein warnendes Beispiel sein, die kommende Endrunde zur Landesmeisterschaft anders anzugehen.

WJD II – SV-Einheit Demmin 21:7

Jetzt beginnt das große Zittern. Unsere Mädels machen ihre Hausaufgaben und gewinnen ihr Heimspiel souverän gegen das Schlusslicht aus Demmin. Doch noch heißt es abwarten, welche Platzierung am Ende rausspringt. Von Platz zwei bis Platz fünf ist da irgendwie noch alles möglich. Doch wie lange das dauert weiß niemand, da noch viele Partien der anderen Teams offen bzw. noch nicht neu angesetzt sind. Kurz zum Spiel. Unsere Mädels hatten keine Mühen mit den Gästen, mussten aber sehr viel Geduld haben. Zur Pause führte man 9:3 und hätte bei einer besseren Chancenverwertung deutlich höher führen müssen. So war es auch im zweiten Abschnitt. Viele gute Aktionen, doch leider belohnte man sich zu selten dafür.

MJC II – Wolgaster HV 41:21

Platz drei hatte man bereits letzte Woche verspielt, dennoch wollte man sich im letzten Heimspiel mit einem souveränen Sieg in die Pause verabschieden. Und die Jungs machten von der ersten Minute an ordentlich Ballett und ließen den Gästen aus Wolgast absolut keine Chance. Bereits zur Pause führte man klar mit 27:13. Im zweiten Abschnitt tat man sich dann deutlich schwerer. Man ließ viele freie Bälle liegen, machte zu viele technische Fehler, so dass auf beiden Seiten nicht mehr so viele Tore fielen. Am Ende setzte man sich dennoch deutlich mit 41:21 durch.

WJF – HSV Peenetal Loitz 7:6

WJF – Neubrandenburg 5:6

Für die Mädels der F-Jugend standen am Wochenende die ersten Duelle der Meisterrunde an. Mit zwei Siegen hätte man bereits einen großen Schritt Richtung Platz drei machen können. Gegen Loitz tat man sich anfangs sehr schwer, setzte sich aber am Ende knapp durch. Gegen Neubrandenburg kam man gut in das Spiel, führte auch zur Pause mit 4:2. Doch in der zweiten Halbzeit gelang nicht mehr viel, so dass die Gäste die Partie drehen konnten und kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielten. Somit geht man als Vierter in die letzten beiden Duelle gegen die beiden Spitzenteams aus Greifswald und Stralsund.

HSV Waren – WJE 20:21

Im Auswärtsspiel beim HSV 90 Waren konnte unsere weibliche E-Jugend einen starken 21:20-Erfolg feiern. Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft eine konzentrierte Leistung und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente 12:8-Führung.

Nach der Pause wurde das Spiel deutlich spannender. Die Gastgeberinnen kämpften sich wieder heran und setzten unsere Mannschaft zunehmend unter Druck. Dennoch behielten die Mädels die Nerven und hielten mit großem Einsatz dagegen, sodass die Führung bis zum Schluss verteidigt werden konnte. Besonders hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Spielerinnen konnten endlich das zeigen, was sie im Training gelernt haben, und überzeugten vor allem durch eine starke Abwehrarbeit. Auch im Angriff wurden immer wieder gute Lösungen gefunden. Zusätzlich war die Unterstützung von der Bank überragend, die Mädels haben sich gegenseitig angefeuert, unterstützt und jeden Treffer gemeinsam gefeiert.

Am Ende stand ein knapper, aber absolut verdienter Auswärtssieg, der den starken Teamgeist der Mannschaft unterstreicht, auf der Anzeigetafel.

SV Einheit Demmin – 2. Frauen 19:26

Unsere Frauenreserve hat es geschafft und sich am letzten Spieltag den Titel in der Bezirksoberliga gesichert. Eine verrückte Saison, in der irgendwie jeder jeden geschlagen hat, doch am Ende behielten unsere Mädels die Nerven und setzten sich souverän durch. Doch Vorsicht war geboten, denn das erste Aufeinandertreffen in Demmin verlor man recht deutlich. Doch dieses Mal war man von Beginn an hellwach und führte schnell mit 1:6 und zehn Minuten vor der Pause sogar 3:11. In Deckung stand bis dahin sehr stabil und ließ nicht viel zu. Doch dann ließ man ein wenig die Zügel schleifen und Demmin kam vor der Pause auf 9:13 heran und nach der Halbzeit verkürzte der Gastgeber sogar auf 12:14. Doch unsere Mädels stabilisierten sich wieder und erhöhten auf 12:17. Demmin blieb zwar hartnäckig, aber entscheidend verkürzen konnten sie nicht mehr. Unsere Frauen fuhren am Ende einen souveränen Sieg ein und sicherten sich die letzten beiden Punkte zur Meisterschaft.

SV Warnemünde II – 1. Männer 27:34

Der Bann ist gebrochen und ausgerechnet bei der heimstarken Truppe aus Warnemünde II entführt man wieder zwei Punkte und tankt nochmals ordentlich Selbstvertrauen für das letzte Spiel gegen Schwaan. Unsere Jungs brauchten in dieser Partie auch ordentlich Geduld. Vor allem in der ersten Viertelstunde war gefühlt nur der Gastgeber im Positionsangriff, während unsere Jungs ihre Treffer aus der ersten und zweiten Welle erzielten. Dadurch lag man früh mit 3:5 und 5:9 in Front. Aber wie auch schon in den Wochen zuvor verpasste man es, sich deutlicher abzusetzen, weil man immer wieder beste Chancen ausließ. Sechs Minuten vor der Pause nahm der Gastgeber beim Stand von 9:14 eine Auszeit und die zeigte Wirkung. „Wir hatten die Partie eigentlich jederzeit im Griff und man hatte das Gefühl, du kannst hier nicht verlieren. Du kannst dich nur selber schlagen und so war es vor der Pause fast auch. Wir machen fünf technische Fehler in Folge und der Gastgeber kommt wieder zum Ausgleich. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Wir haben den Gastgeber erst wieder stark gemacht“, so Pischke. Dennoch erkämpften sich unsere Jungs eine knappe 14:16-Halbzeitführung. “Im zweiten Abschnitt ging es weiter so. Wir spielen die Sachen zwar gut, aber weiterhin ist unsere Fehlerquote einfach zu hoch gewesen. „Zum Glück erwischte Arik im Tor einen guten Tag“, so Pischke. Bis eine Viertelstunde vor Schluss blieb die Partie unnötig spannend, doch dann kam die beste Phase in der Partie. Paul Kruppke traf zum 23:26, erhielt danach eine Zeitstrafe und diese Unterzahl gewann man mit 0:2 und erhöhte auf 23:28. Besser noch. Mit vier weiteren Toren schraubte man den Vorsprung auf 24:32 hoch und damit war die Partie fünf Minuten vor dem Ende entschieden. Mehr als zehn Minuten ließ man keinen Gegentreffer zu und in dieser Phase zeigte man endlich wieder, was die Mannschaft im Stande ist zu leisten. Durch diesen Auswärtssieg verbleibt man weiterhin auf Platz sieben, hat aber den fünften Rang noch im Visier. Mit einem Sieg am letzten Spieltag über Schwaan und einer Niederlage von Stralsund kann man das kleine Ziel noch erreichen.

HSV Waren – WJB II 34:25

Auch im Rückspiel kann man die Truppe aus Waren nicht schlagen und bleibt weiterhin sieglos in der Liga. Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Spiel zum Tabellenführer nach Wismar und da wird die Aufgabe nicht leichter. Die Duelle gegen Lützow und Schwerin wurden gegen uns gewertet, weil man auf Grund der diversen Quali-Turniere im Mai keine Termine mehr gefunden hätte. Im Hinspiel hatte man Waren noch eine Halbzeit ärgern können, das gelang dieses Mal nicht. Bereits zur Pause lag man deutlich mit 20:12 zurück. Im zweiten Abschnitt ließ man den Gastgeber aber nicht weiter davonziehen und konnte die Partie einigermaßen offen gestalten, ohne aber am Ausgang der Partie was zu drehen.

HSV Peenetal Loitz – MJD II 34:32

Zum letzten Punktspiel in der Saison musste die Mjd 2 in Loitz antreten. Schon vor Spielbeginn stand der HSV als Bezirksoberligameister fest. Trotzdem wollte man sich mit einem Sieg verabschieden. Außerdem hatte man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das die Grimmener verloren. Das ganze Spiel war ziemlich ausgeglichen. Mal führte der und mal der andere. Die beiden Haupttorschützen, zusammen erzielten beide 32 Tore, bekam man nicht in den Griff und in der Endphase machten die Grimmener ein, zwei Fehler zu viel.