Foto Anke Hanusik

Letzter großer Heimspieltag für unsere HSV-Teams und dort war nochmal ordentlich Spannung drin. Die Frauen benötigten noch einen Punkt, um den dritten Rang endgültig perfekt zu machen. Und mit einem direkten Freiwurf gelang dies auch. Bei den Nachwuchsteams lief es zu Hause nicht ganz so wie erhofft, doch daraus kommen sie gestärkt wieder heraus. Unsere beiden Männermannschaften trennen sich auswärts friedlich unentschieden. Für unsere Mädels der WJD stand die Endrunde der Landesmeisterschaft an. Im Finale musste man sich dann doch knapp der Mannschaft aus Neubrandenburg geschlagen geben. Wie ihr seht, war wieder eine Menge los und darum blicken wir wie gewohnt nochmals auf alle Teams zurück.

MJE II – MJE I 20:25

Am Samstag stand das letzte Spiel der MJE II gegen die erste Vertretung auf dem Plan. Für beide Mannschaften standen die Platzierungen bereits im Vorfeld fest und somit war es nochmals ein Schaulaufen vor den Eltern. Unsere Reserve machte dabei einen guten Job. Auch wenn sie nie die Chance hatten, die Partie zu gewinnen, konnten sie das Ergebnis im Rahmen halten. Für die erste Mannschaft vielleicht nochmals ein Warnschuss für die Endrunde um die Landesmeisterschaft, keine Mannschaft zu unterschätzen.

WJB II – HSV Waren 20:30

Trotz vieler Ausfälle zeigen unsere Mädels eine starke Leistung gegen den Medaillenkandidaten aus Waren. Eine Halbzeit lang präsentierte man sich stark in der Deckung und in den Abschlüssen und führte zur Pause verdient mit 13:12. Doch dann kam der Gast besser in die Partie. Körperlich überlegen nutzen sie nun die schwindenden Kräfte und Fehler des HSV und konnten nicht nur die Führung erobern, sondern auch immer weiter ausbauen. Am Ende fällt die Niederlage sicherlich ein paar Tore zu hoch aus.

WJE – Stralsunder HV 19:26

Im Heimspiel gegen den Stralsunder HV musste sich unsere weibliche E-Jugend am Ende mit 19:26 geschlagen geben. Die Gäste erwischten den besseren Start und konnten sich früh absetzen, während unsere Mannschaft zunächst etwas Zeit brauchte, um ins Spiel zu finden. Zur Halbzeit lag unser Team mit 9:13 zurück.

Trotz des Rückstands zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine richtig starke Leistung, vor allem in der Abwehr. Die Mädels setzten die Vorgaben hervorragend um, standen kompakt und kämpften um jeden Ball. So konnten sie den Gegner immer wieder vor Herausforderungen stellen und viele Angriffe erfolgreich unterbinden.

Im Angriff erarbeitete sich das Team gute Möglichkeiten, jedoch fehlte es im Abschluss an der nötigen Konsequenz. Viele Würfe landeten direkt bei der gegnerischen Torhüterin, sodass sich die Mannschaft für ihren Aufwand nicht immer belohnen konnte.

Trotz der Niederlage ist eine positive Entwicklung deutlich erkennbar. Die Mädels haben gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt, und das beste Spiel der Saison gemacht.

MJB II – Bad Doberaner SV 37:43

Eine Halbzeit gut gegengehalten und dann war nichts mehr drin für unsere MJB II im Heimspiel gegen die körperlich überlegenen Gäste aus Doberan. In einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit führten die Gäste am Ende mit 19:20.  Doch der Start in den zweiten Abschnitt hatte man sicherlich anders vorgestellt. Doberan erhöhte schnell auf 20:26 und baute diesen Vorsprung bis auf 25:33 aus. Zehn Minuten waren da noch zu spielen. In einer temporeichen Partie fielen die Tore im Sekundentakt, so dass unsere Jungs beim 35:39, zwei Minuten vor dem Ende, nochmals verkürzen konnten. Doch mehr ließ der Gast aber nicht mehr zu, so dass man eine erneute Heimniederlage hinnehmen musste.

1. Frauen – Rostocker HC 32:32

Was für ein Abschluss gegen den Rostocker HC 2 

Am vergangenen Samstagnachmittag trafen die 1. Frauen auf die zweite Vertretung vom Rostocker HC. Schon vor Spielbeginn standen die Platzierungen beider Mannschaften fest. Die Gäste bekamen ihre Silbermedaille vor dem Spiel überreicht.  Auch wenn es in diesem Spiel um nichts mehr ging, stand für uns fest, wir wollen nochmal alles reinhauen. Wir wollen den Fans zeigen, dass wir zurecht auf Platz 3 in der Landesliga stehen. Wir wollen das letzte Heimspiel noch einmal richtig genießen. 

Und so war es auch. Beide Teams starten mit hohem Tempo in das Spiel. Die Abwehrreihen standen kompakt und im Angriff gelangen uns immer wieder gute Aktionen. Auf beiden Seiten wurde sich nichts geschenkt und wir gingen mit einem 15:15 in die Halbzeitpause. 

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten unsere Gäste und konnten sich zwischenzeitlich auf 2 Tore absetzen. Doch dann kam wohl die wichtigste Phase im gesamten Spielverlauf. Wir konnten uns eine 5-Toreführung erspielen, jedoch wurde diese schnell wieder zunichte gemacht. Mit einer doppelten Unterzahl konnten wir nicht viel gegen die Rostockerinnen entgegensetzen. Diese konnte dann sogar wieder in Führung gehen. Ab der 56. Minuten wurde es zu einem echten Krimi. Die Gäste gingen in Führung und wir zogen nach, 22 Sekunden vor Schluss konnte Rostock wieder mit einem Tor in Führung gehen. Schlusssirene – direkter Freiwurf für den HSV – Änny Lesnik knallt das Ding rein und die Halle steht Kopf. 

Was für ein Spiel – viele Emotionen, großartige Teamleistung, gnadenloser Kampf. Wir haben gezeigt, dass wir zu Recht dort oben in der Tabelle stehen.

PSV Neustrelitz – MJC II 32:29

Es war das Endspiel um den dritten Rang in der Bezirksoberliga und dieses hat man leider knapp verloren. Damit ist klar, dass man dieses Jahr keine Medaille holen wird. Der Start ging gründlich daneben und man lag schnell mit 6:0 zurück. Diesen Rückstand rannte man dem gesamten Spiel über hinterher, auch wenn man beim 10:8 kurzzeitig wieder dran war. Zur Pause lag man 17:14 zurück. In der zweiten Halbzeit schaffte man mehrmals den Anschluss auf zwei Tore, doch mehr sollte einfach nicht gelingen. Neustrelitz konnte sich immer wieder befreien und am Ende auch einen verdienten Sieg einfahren.

Wolgaster HV – WJD II 11:15

Wichtiger zweiter Auswärtssieg für unsere Mädels der WJD II. In Wolgast zeigte man defensiv eine sehr starke Leistung und ließ den Gastgeber bei nur elf Treffern. Im Angriff ließ man zwar auch einige Bälle liegen, dennoch hatte man die Partie jederzeit im Griff und fuhr einen ungefährdeten Auswärtssieg ein. Nun steht das letzte Heimspiel gegen Schlusslicht Demmin an. Da will man nochmals zwei Punkte einfahren und dann hat man seine Hausaufgaben erledigt und muss abwarten, wie die anderen Teams spielen. Denn eine Medaille ist noch drin.

Hagenower SV – 2. Männer 26:26

Am Ende hat es für unsere ersatzgeschwächte Reserve beim Platzierungsspiel in Hagenow nicht gereicht. Leider hat man den unbedeutenden elften Platz schon im Hinspiel verspielt, als man sich zu Hause mit drei Toren geschlagen geben musste. Dennoch war man in Hagenow in der Lage, diesen Rückstand zu egalisieren. Aber nicht im ersten Abschnitt. Da tat man sich erneut sehr schwer gegen eine kompakte Abwehr des Gastgebers. Diese führten im Laufe der gesamten ersten Halbzeit mit 7:4, 10:6 und zur Pause noch knapp mit 13:12. Bereits dort waren unsere Jungs wieder dran und konnten in der zweiten Halbzeit das Spiel sogar drehen. Beim 19:20 gelang die erste Führung überhaupt in beiden Duellen und beim 21:23 hatte man fast das Hinspiel wieder aufgeholt. Doch mehr ließ der Gastgeber am Ende nicht mehr zu. Unsere Jungs warfen zwar alles nochmal nach vorn, aber mehr als der Ausgleich gelang nicht mehr.

MJF – HSV Insel Usedom 7:19

MJF – HC Vorp. Greifswald 15:4

Unsere Jungs der MJF sichern sich am letzten Turniertag den zweiten Rang in der Endabrechnung und nahmen im Anschluss ihre Medaillen entgegen. Im ersten Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer war kein Kraut gewachsen. Die Insulaner spielten eine überragende Saison und wurden verdient Meister. Im zweiten Duell gegen Greifswald wollte man mit einem Sieg endgültig Platz zwei sichern und zeigte eine sehr starke Leistung. In der Manndeckung ließ man kaum was zu und so konnte man schnelle, einfache Tore werfen. Am Ende ein deutlicher und verdienter Sieg, der Platz zwei bedeutet.

Halbfinale: WJD I – Grün Weiß Schwerin 16:12

Finale: WJD I – Fortuna Neubrandenburg 25:28

Es ist einfach traurig und vor allem sehr, sehr ärgerlich. Da reist du als Spitzenreiter mit nur einer Niederlage zur Endrunde der Landesmeisterschaft, obwohl du aus der Saison heraus Landesmeister bist. Doch da wurde eben dieses Final Four ins Leben gerufen. Im Halbfinale trafen unsere Mädels auf den Vierten aus Schwerin. In einer nervösen Partie hatten unsere Mädels alles im Griff, weil die Deckung mit einer super Heidi Brauner dahinter super stand. So konnte man sich ohne Probleme mit 16:12 durchsetzen. Im Finale wartete dann die Mannschaft aus Neubrandenburg, die man in der Saison zweimal besiegen konnte. Leider nicht ein drittes Mal. Unsere Mädels rannten von Beginn an einem Rückstand hinterher, ließen sich aber nie richtig abschütteln. Selbst als Nele Schultz kurzzeitig ausfiel, übernahm Lore Blömer diesen Job super. Vor der Pause lag man mit 14:11 zurück und kämpfte sich wieder auf 14:14 heran. Dennoch musste man mit einem 16:14-Rückstand in die Pause gehen. Nach der Pause erhöhte Neubrandenburg mehrmals auf drei Tore (20:17, 21:18). Doch unsere Mädels blieben dran und schafften beim 23:23 wieder den Ausgleich. Bis zum 25:25 war es das erhoffte spannende Finale. Doch dann leistete man sich leider ein paar freie Fehlwürfe zu viel und Neubrandenburg nutzte dies in den letzten vier Minuten rigoros aus. Am Ende fehlten sicherlich die Alternativen, da die Fortuna auf eine sehr große Bank bauen konnte. Dennoch eine starke Leistung der Mädels. Vizemeister auf dem Papier, aber Landesmeister der Herzen. Für die Mädels ist die Saison aber nicht beendet, sie haben sich durch diesen Erfolg für die Ostdeutsche Meisterschaft in Stralsund qualifiziert, welche am 02.05. und 03.05. ausgetragen wird.

TSG Wismar – 1. Männer 28:28

Nach fünf Niederlagen am Stück holen unsere Jungs einen Punkt bei der TSG aus Wismar. Dennoch bleibt man damit auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. Zwei Partien stehen noch auf dem Programm. „Wir sind erst einmal froh, dass wir nicht wieder mit leeren Händen die Heimreise antreten. Wismar war in den letzten Wochen richtig gut drauf, während wir gerade einen Negativlauf durchmachen. Daher nehmen wir den Punkt gerne mit, auch wenn wieder mehr möglich war“, so Tim Pischke. Seine Jungs kamen gut in das Spiel und führten nach acht Minuten bereits mit 4:7.  Doch dann stabilisierte sich der Gastgeber und schaffte nicht nur den 7:7-Ausgleich, sondern konnte sogar mit 11:10 in Führung gehen. „Die Jungs machten es nicht schlecht, aber wie so oft war unsere Chancenverwertung eben nicht gut“, so Pischke. Zur Pause stand es 15:15. Nach der Halbzeit kommen unsere Jungs wieder gut rein, können sich die Führung zurückholen und wieder auf 17:20 ausbauen. „Leider verpassen wir es eben hier auch wieder, noch ein paar Tore draufzusetzen, und somit haben wir Wismar wieder in das Spiel gebracht.“ Der Gastgeber glich erneut zum 20:20 aus. Dennoch legten unsere Jungs in der Folge wieder vor und waren zehn Minuten vor dem Ende erneut um zwei Tore enteilt (23:25) und erneut verpasste man es in dieser Phase, vielleicht den Deckel draufzumachen. Folge war nun, dass plötzlich Wismar nochmals aufdrehte, den Rückstand egalisierte und selber mit 26:25 führte. Nochmals mobilisierten unsre Jungs alles, drehten ebenfalls wieder den Rückstand zur 26:27- und 27:28-Führung, doch leider konnte man keinen Sieg mitnehmen. „Wie gesagt sind wir froh, wenigstens einen Punkt entführt zu haben. Wir haben auf jeden Fall einen kleinen Schritt nach vorn gemacht. Nun wollen wir die letzten beiden Spiele noch gewinnen und schauen, wo wir am Ende landen“, so Pischke.