Foto Anke Hanusik
Im letzten Saisonspiel gewinnen die Jungs nochmal zu Hause gegen die Gäste aus Schwaan und tauschen mit ihnen die Plätze in der Tabelle. Für unsere Jungs der MJE lief es bei der Endrunde der Bestenermittlung richtig bitter, und am Ende steht man als Vierter mit leeren Händen da. Unsere WJC schafft die Qualifikation für die nächste Runde und kann weiterhin auf eine Teilnahme an der Regionalliga hoffen und die Mädels der WJE haben gegen die Gäste aus Pasewalk keine Chance. Gemeinsam schauen wir nochmal auf das Wochenende zurück.
1. Männer – Schwaaner SV 27:22
Bevor am Wochenende die Männer in ihrem letzten Saisonspiel an der Reihe waren, gab es im Vorfeld noch ein kleines Rahmenprogramm. Zuerst einmal präsentierten sich die Kleinsten aus unserem Verein bei einem Minispielefest und hatten dabei die Teams aus Stralsund und Greifswald zu Gast. Zum Thema Feuerwehr spielte man auf einem Feld Handball und an anderen Stationen konnten sie ihr Geschick zeigen. Danach fand dann die interne Siegerehrung aller HSV-Mannschaften vor heimischem Publikum statt.
Um 16 Uhr erfolgte dann der Anpfiff zum letzten Saisonspiel gegen die Gäste aus Schwaan. Unsere Jungs hatten noch das Ziel, den fünften Rang zu erreichen, bei einer gleichzeitigen Niederlage von Stralsund II. Doch in der ersten Halbzeit entwickelte sich eine zähe Partie, in der unsere Jungs immer wieder vorlegen, sich aber nie wirklich absetzen konnten (3:1, 6:4, 10:8). „Wie schon in den letzten Wochen, war unser Problem die Chancenverwertung. Auch in dieser Partie haben wir wieder einiges liegenlassen, darunter auch vier Siebenmeter im gesamten Spiel“ so Pischke. Dadurch blieb die erste Halbzeit lange sehr ausgeglichen und es ging mit einer knappen 14:12-Führung in die Halbzeit. Nach der Pause wurde die Partie deutlich besser. Unsere Jungs nutzten nun konsequent ihre Chancen und konnten sich innerhalb von zwölf Minuten auf 22:15 absetzen. „Doch nach einer Auszeit der Gäste plätscherte die Partie irgendwie so lang hin. Im Angriff taten wir uns plötzlich wieder schwer, doch zum Glück war auf die Defensive weiterhin Verlass Dennoch müssen wir uns auch heute wieder ankreiden lassen, dass wir im Angriff zu viele Probleme hatten. Daran müssen wir in der Vorbereitung auf die neue Saison arbeiten. Dennoch war der Sieg nie in Gefahr. Leider hat es am Ende nicht mehr zu Platz fünf gereicht, da Stralsund in Güstrow gewann. Mit Moritz Hildebrandt, Darius Jahns und Lucas Kladek Markaus werden drei Spieler eine kleine Pause einlegen und sich somit das Gesicht der Mannschaft wieder etwas ändern“, so Trainer Pischke.
WJE – Pasewalker HV 20:30
Gegen den Tabellennachbarn aus Pasewalk hatte man auch in der dritten Partie keine Chance. Auf Gästeseite spielt eine Ausnahmespielerin, die parallel auch für Neubrandenburg in der WJD spielt, und diese konnte man nicht wirklich stoppen. Dennoch haben sich die Kleinen nie wirklich aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft.
WJC – Stralsunder HV 21:14
WJC – Rostocker HC 27:35
Für unsere Mädels der WJC stand am Wochenende die erste von zwei Qualifikationen auf dem Programm. In einer HVMV-Vorqualifikation ging es darum, einen der ersten beiden Plätze zu erreichen. Im ersten Spiel traf man im Derby auf den Stralsunder HV und kam sehr gut in die Partie und führte bereits zur Pause mit 10:6. Der Start in die zweite Hälfte lief nicht optimal. Zahlreiche Fehler brachten den SHV wieder zurück in das Spiel (12:10 und 13:11). Doch unsere Mädels fingen sich und konnten sich am Ende souverän mit 21:14 durchsetzen. Ein ganz wichtiger Sieg, denn im zweiten Duell gewann der Rostocker HC deutlich gegen Stralsund und damit stand vor dem abschließenden Spiel bereits fest, dass unsere Mädels und Rostock zur überregionale Qualifikation nach Berlin fahren. Dennoch musste die letzte Partie zwischen unseren Mädels und Rostock noch gespielt werden. Und dort erwischten die Gäste den besseren Start und führten schnell mit 0:4 und wenig später mit 4:10 und 9:16. Unsere Mädels taten sich sowohl im Angriff als auch in der Deckung enorm schwer gegen die quirligen Gäste. Dennoch schaffte man es, zur Pause auf 15:19 zu verkürzen. Der Start in die zweite Hälfte gehörte klar unseren Mädels. Innerhalb der ersten zehn Minuten drehte man die Partie mit einem 6:0-Lauf zur eigenen 24:22-Führung. Doch die Aufholjagd kostete viel Kraft und der RHC wechselte seine Stammspielerinnen wieder ein. Rostock drehte wieder auf und lag selber wieder mit 31:25 in Front und nutzte dabei jeden Fehler eiskalt aus. Am Ende eine klare Niederlage, die aber nicht entscheidend ist. Nun geht es für Rostock und unsere Mädels Anfang Juni nach Berlin und dort spielen vier Mannschaften um drei Plätze für die Regionalliga.
Platz 4 bei der Bestenermittlung der MJE
Für unsere Jungs der MJE ging es am Wochenende zur Endrunde der Bestenermittlung nach Plau am See. In einem starken Teilnehmerfeld gegen die Leistungsvereine, wollte man sich gerne mit einer Medaille belohnen und es wurde ein ganz bitterer Tag. Im ersten Duell gegen Empor Rostock II kam man gar nicht gut rein, setzte sich dennoch mit 11:4 durch. Dann ging es gegen Empor I und auch dort ein weiteres schlechtes Spiel und man unterlag mit 5:11. Eigentlich war das schon ein entscheidendes Spiel um den dritten Rang. Dann kam der Gastgeber aus Plau und die Leistung wurde nicht besser, aber irgendwie schaffte man es sich am Ende glücklich mit 14:13 durchzusetzen. Dann ging es gegen den Dauerkonkurrenten aus Neubrandenburg, die bis dahin alles gewonnen hatten. Unsere Jungs zeigten nun ihre beste Leistung und gewannen überraschend mit 11:9. Damit standen vier Teams mit 6:2 Punkten vor ihrem letzten Spiel. Neubrandenburg gewann anschließend sein Duell gegen Empor Rostock I und somit war klar: Gewinnen unsere Jungs gegen Schwerin, wirst du Landesmeister, wenn nicht, bleibt der undankbare vierte Rang. Unsere Jungs kamen leider schleppend in die Partie, sahen sich früh mit vier Toren und später mit sechs im Rückstand. Dennoch kämpften sie sich auf drei Tore heran, doch mehr gelang nicht mehr. Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben. Man war kurz davor, was Großes zu erreichen, und steht nun wie letztes Jahr wieder mit leeren Händen da. Was bleibt, ist, dass man sich nicht verstecken muss und als einziges Team den Landesmeister aus Neubrandenburg geschlagen hat. Dennoch Glückwunsch in die Vier-Tore-Stadt, die an diesem Tag einfach die beste Mannschaft war. Unsere Leistung war einfach nicht konstant genug für eine Medaille.