Unsere Mädels haben es schon wieder getan. Wie bereits 2023 sichern sich die Kleinen den dritten Rang beim Cup der Meister und lassen namhafte Teams hinter sich. Doch nicht nur die WJD war am Wochenende unterwegs. Auch die WJF und WJB mussten zu ihren letzten Partien antreten. Leider lief es für beide Mannschaften nicht so gut. Ansonsten war es eher ein ruhiges verlängertes Wochenende, da die Saison für viele Teams bereits beendet ist.
Platz 3 beim Cup der Meister
Für unsere WJD stand am Wochenende der Cup der Meister und Vizemeister, auch genannt die ostdeutsche Meisterschaft, auf dem Programm. Als Landesmeister der Herzen angereist, da man sich in der Endrunde im Finale Neubrandenburg geschlagen geben musste, wollte man allen Anwesenden zeigen, dass man hier zu Recht vertreten ist. Unsere Mädels bekamen es in der Vorrunde A mit dem Gastgeber Stralsund, dem Berliner TSC (Meister Berlin), den Rödertaler Bienen (Meister aus Sachsen), dem Dessau-Roßlauer HV (Vizemeister Sachsen-Anhalt) und Grün-Weiß Finsterwalde (Vizemeister Brandenburg) zu tun. In einer spannenden Gruppenphase setzten sich unsere Mädels gegen Stralsund, Dessau und Finsterwalde durch, aber gleichzeitig kassierte man auch zwei Niederlagen gegen Berlin und Rödertal. Da man aber den direkten Vergleich gewonnen hatte und das bessere Torverhältnis besaß, zog man als Dritter der Vorrunde in die Endrunde ein. Stralsund und Berlin folgten.
Am Sonntag ging es dann in der Finalrunde weiter und da man den Sieg aus der Vorrunde gegen Stralsund mitgenommen hatte, startete man mit 2:2 Punkten. Im ersten Duell traf man auf Neubrandenburg und dort sah es eine Halbzeit lang gut aus, ehe man das Spiel noch aus der Hand gab. Dennoch war nach der Niederlage nichts verloren. Es war klar: Wenn man zwei weitere Siege holen würde, dann würde man den dritten Platz einfahren. Und so kam es dann auch. Zuerst ließ man dem Spitzenreiter der Vorrunde B, dem Thüringer HC, keine Chance (6:15) und dann krallten sich die Mädels mit den letzten Kraftreserven den Sieg gegen den Vizemeister aus Sachsen (VFL Meißen). Damit war klar: Unsere Mädels gehören wieder mal zu den drei besten Teams in Ostdeutschland. Die Freude, nicht nur bei den Mädels, sondern auch bei den zahlreichen Eltern und Fans, war natürlich riesengroß. Hinzu kommt, dass wir mit Nele Schultz noch die beste Torschützin in diesem Turnier gestellt habe.

Der „Kleine“ HSV Grimmen hat mal wieder gezeigt, dass er im Konzert der Großen mitspielen kann. 😊 Gratulation an alle Mädels und natürlich dem Trainergespann zu diesem großartigen Erfolg.
SG Wismar-Neukloster – WJB II 38:15
Für unsere WJB II ist die Saison Geschichte und im letzten Spiel gab es nochmals eine heftige Niederlage beim neuen Landesmeister aus Wismar. Doch so wirklich hat man sich eh nichts mehr ausgerechnet, denn die Saison hat Spuren hinterlassen und dann kommt bekanntermaßen dazu, dass man als reiner C-Jugendjahrgang die Saison bestritten hat. In Wismar war man von Beginn an auf verlorenem Posten und lag schnell mit 0:8 zurück. Zur Pause führte der Gastgeber mit 21:7. Im zweiten Abschnitt versuchte man, das Ergebnis einigermaßen erträglich zu gestalten. Dennoch baute der Gastgeber seinen Vorsprung immer weiter aus.
WJF – Stralsunder HV 5:9
WJF – Greifswald 3:8
Für unsere kleinsten Mädels ging es am Wochenende zum letzten Turnier der Meisterrunde nach Greifswald. Die Vorzeichen standen nicht gut. Aufgrund des verlängerten Wochenendes reiste man mit einer Spielerin weniger an. Stralsund war so nett und spielte ebenfalls mit einem weniger. In einer spannenden ersten Halbzeit konnte man den Favoriten und Bezirksmeister lange ärgern (2:3). Am Ende setzte sich der Tabellenführer aber verdient durch. Im zweiten Spiel gegen den Vizemeister und Gastgeber Greifswald bekam man Unterstützung von einer Spielerin aus Greifswald, sodass man in voller Mannschaftsstärke spielen konnte. Danke nochmals dafür. Leider schwanden die Kräfte zunehmend, und die Chancenverwertung war auch nicht gut, so dass man leider keine Chance hatte. Durch diese beiden Niederlagen rutschte man noch auf den fünften Rang ab, aber alleine der Einzug in die Meisterrunde war ein großer Erfolg. Die Mädels haben sich in den Turnieren super verkauft und vor allem am Samstag nochmal einen großen Zusammenhalt gezeigt.