Die Ferienzeit beginnt und alle Mannschaften haben eigentlich spielfrei. Nicht so für unsere WJB, die muss nämlich in der Pokalrunde der Jugendbundesliga nochmal ran und macht sich am Sonntagfrüh auf den Weg nach Stade und trifft dort auf die JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld. Die Partie beginnt um 12.30 Uhr und das Team muss knapp 300 km zurücklegen. Das heißt natürlich früh aufstehen, um pünktlich anzukommen. Der Gastgeber startete mit 6:6 Punkten in die Pokalrunde und nahm aus der Vorrunde drei Siege mit. Im ersten und bisher einzigen Spiel der Endrunde verlor die Spielgemeinschaft in Lübeck und rutschte durch den Sieg unserer Mädels gegen Werder Bremen auf den fünften Rang ab. Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass unsere Damen nun auf dem vierten Rang liegen und gerne noch einen Platz klettern wollen. Alles andere wäre mit Sicherheit utopisch, weil der Tabellenführer aus Hamburg und der Zweite aus Berlin sehr weit weg sind und sich sicherlich nicht so viele Ausrutscher leisten werden. Und diese Plätze sind ganz wichtig, denn sowohl der Erste als auch der Zweite spielen nächstes Jahr wieder Bundesliga, alle anderen müssen sich neu qualifizieren. Des Weiteren ziehen nur der Spitzenreiter und der beste Gruppenzweite in das Final Four ein und spielen den Pokalsieg aus. Das war auch nie das Ziel unserer Mädels. Man wollte sich als „kleiner“ Verein im Kreis der Großen etablieren, die Mannschaften immer wieder ärgern und so viele Siege wie möglich holen. Mit der Vorrunde sind es nun drei und dabei möchte man es natürlich nicht belassen. Was die Mädels in Stade bei der Spielgemeinschaft erwartet, das wird abzuwarten bleiben. Aber eins ist schon mal klar: Aufgrund der unterschiedlichen Ferien in den Bundesländern werden unsere Damen nicht in Bestbesetzung anreisen. Einige Spieler befinden sich dort schon im Urlaub und die Termine waren rar, um eventuell eine Verlegung zu beantragen. Aber die Truppe, die dort anreisen wird, wird alles daransetzen, um nicht mit leeren Händen die Rückreise anzutreten.